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Wittdorfer Brauerei – Jamaica (Helles Exportbier)

Dieses Wochenende habe ich mal wieder ein, hoffentlich leckeres, Bier von Lars für euch. Hierfür machen wir diesen Sonntag einen Abstecher nach Schleswig- Holstein – genauer gesagt nach Neumünster. Ich habe von der Brauerei schon vor geraumer Zeit gehört, aber ich fand es immer schwer vorzustellen, dass aus Neumünster Bier kommen würde. Ich habe mit der Stadt irgendwie andere Assoziationen, aber manchmal ist es Zeit, dass sich gewisse Eindrücke ändern. Von daher gibt es heute das Jamaica,ein Helles-Exportbier von der Wittdorfer Brauerei.

Jamaica – Helles Exportbier

Allgemein ist Exportbier ist ein untergäriger Bierstil und der Alkoholgehalt liegt knapp über 5%. Auf dem Etikett ist ein Zitat abgedruckt, dass den Namen des Bieres erklären soll:

“Unter den in Wien erschienenen deutschen Brauereien zeichneten sich folgende aus: D.H. Hinselmann zu Neumünster aus Schleswig-Holstein mit Exportbier, welches die Reise nach Jamaica gemacht hatte und noch vortrefflich mundete.“

Nun aber mal zum Bier. Die Farbe ist ein schönes leuchtendes goldgelb.

Beim Geruch merke ich dann doch recht schnell, dass es sich um ein untergäriges Bier handelt. Meiner Meinung nach hat diese Hefeart so ein ganz unverkennbares Geruchsprofil. Das ist überhaupt nicht negativ, aber es gehört einfach zu untergärigen Bieren dazu. Ebenfalls finden sich auch leicht fruchtige Noten.

Das wichtigste bei einem Bier ist ja immer der Geschmack. Das ist auch der Punkt, der der Brauerei am wichtigsten ist. Meiner Meinung nach handelt es sich bei dem Jamaica um ein eher leichteres Bier – der Körper ist zwar vollmundig, aber dennoch auf eine ganz leichte Art. Klingt ein bisschen komisch, ist aber gar nicht so einfach zu beschreiben dieses Mal. Die Bitterkeit und die Fruchtnoten sind auch eher leicht ausgeprägt.

Am Ende des Glases angekommen, kann ich sagen, dass mir das Bier gut geschmeckt hat. Es ist ein ganz solides und leckeres Bier, das man gut am Abend oder auch am Wochenende mal etwas früher genießen kann. Es überfordert den Gaumen nicht und tut genau das, was ein Bier machen soll: Schmecken. Wenn ihr also in Neumünster wohnen solltet, dann geht mal vorbei und probiert das Jamaica. Was mir auch sehr gut an der Brauerei gefällt sind die vielen verschiedenen Biersorten. Wenn Neumünster nun zu weit weg sein sollte, dann hilft Lars bzw. Brewcomer euch gerne aus. Neben dem Jamaica hat Lars auch noch das Handbagger, das Daddeldu India Pale Ale, das Trick 17, Kladderadatsch und das Hennes K*lsch. Zu den anderen Bieren kann ich leider nichts sagen, aber ich werde mal gucken, ob ich die bei Zeiten auch mal probieren kann.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Published inBier-Review

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