Rügener Inselbrauerei – Insel Herb

Diese Woche ist es zwar mal wieder Samstag geworden, aber ich denke mir, dass das gar nicht so schlimm ist. Bei uns scheint herrlich die Sonne und das Wetter lädt einen geradewegs dazu ein, ein herrliches Bier zu verkosten.

Heute geht es auf die wunderschöne Ostseeinsel Rügen – zu der Rügener Inselbrauerei. Mittlerweile sieht man die Biere dieser Brauerei auch mehr und mehr in den Niederlanden und es fällt auf, dass sie eine richtig schöne Auswahl an vielen verschiedenen Bierstilen haben. Ich habe heute das Insel Herb getrunken:

In der Sonne hat das Bier eine wunderschöne satt-gelbe Farbe, die durch die Hefe aus der Flasche noch ein wenig hervorgehoben wird. An dieser Stelle sei gesagt, dass die Rügener Inselbrauerei ihre Biere noch einmal in der Flasche gären lässt – also so wie ich es auch als Hobbybrauer mache um die Kohlensäure in Flasche zu bekommen.

Geruchlich hat das Insel Herb eine schöne frische Note. Außerdem ist es auch noch leicht säuerlich, was ein bisschen an Mango-Maracuja erinnert.

Der Geschmack ist zweigeteilt. Am Anfang ist das Bier frisch und leicht fruchtig. Im Abgang kommt dann eine angenehme leicht herbe Note zum Vorschein. Außerdem ist das Bier schön trocken. Was ein trockenes Bier ist, habe ich schon mal bei dem Hopfenstopfer – Incredible Pale Ale beschrieben. Der Körper des Insel Herb ist eher schlank und passt hervorragend zu einem schönen Frühlingstag mit ganz viel Sonne.

Mir hat das Bier sehr gut geschmeckt und es passte hervorragend zum heutigen Tag. Ich denke, das Sortiment lädt durchaus zu weiteren interessanten Verkostungen ein.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und genießt die Sonne!

Rügener Inselbrauerei – Champagner Ale

Heute habe ich mich mal an eine angebliche Alternative zum üblichen Sekt bzw. Champagner gewagt – das Champagner Ale von der Rügener Inselbrauerei.

Bei einem Sektempfang gibt es ja den ein oder anderen, der nicht sonderlich viel von Sekt hält und Orangensaft ist auch nur die Alternative solange man noch selbst nach Hause fahren muss.

Die Inselbrauerei schlägt mit ihrem Champagner Ale genau in diese Nische – ein Bier, was dem Sekt ähnlich ist, nur eben kein Sekt ist – definitiv etwas Besonders.

Charakterlich für die Inselbrauerei sind die im Etikett eingeschlagenen Bierflaschen. Diese Gestaltungsform bietet zwar viel Fläche für Motive etc., dennoch bin ich kein großer Fan dieser Etiketten. Wir alle wissen ja; man sollte ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen und bei einem Bier geht es ja auch nicht um das Etikett sondern um den flüssigen Inhalt in der Flasche.

Wenn ich nach dem Öffnen an der offenen Flasche rieche, dann kommt mir der typische Sektgeruch in die Nase – vielleicht also eine wirkliche Alternative?

Die Gläser müssen bei diesem Bier ebenfalls angepasst werden, es werden selbstverständlich Sektgläser verwendet.

Beim Einschenken verhält sich das Bier genauso wie ein Sekt, deswegen lieber etwas vorsichtiger einschenken sonst schäumt es aus dem Glas. Beim Geruch des Bieres fallen mir sofort die sauren Äpfel aus dem Garten meiner Eltern ein – was an dieser Stelle nicht negativ gemeint ist. Die Farbe ist sehr hell, wieso erinnert mich das nur so an ein Glas Sekt?

Schon wieder ganz viel erzählt bzw. geschrieben, aber immer noch kein einzigen Schluck Bier getrunken, das muss ich jetzt dringend ändern: Das Bier perlt! Ebenfalls ist das Bier leicht säuerlich und enthält eine leichte Apfelnote. Da hat mich die Nase nicht im Stich gelassen, so langsam wird das was mit dem Schnuppern. Beim Sekt gibt das immer diese typische nussige Note, die gibt es glücklicherweise bei diesem Bier nicht.

Anfangs war ich ja eher skeptisch – ein Bier hat den Anspruch eine Alternative zum Sekt zu sein? Aber nun da die Flasche leer ist, muss ich sagen, das Bier ist definitiv eine Alternative! Wenn ich mal in den Genuss kommen werde, einen Sektempfang zu organisieren, dann wird dieses Bier definitiv angeboten! Das Konzept hat mich überzeugt, gut gemacht!