Beavertown – Gamma Ray

Diesen Freitag machen wir einen kleinen Abstecher in die wunderschöne Stadt Beavertown. Spaß bei Seite, das heutige Bier wird von der Beavertown Brewery gebraut und heißt Gamma Ray – ein American Pale Ale. Wie ich bei den Neuigkeiten des Jahres 2018 geschrieben habe, werde ich nochmal separat schreiben, was ein Pale Ale ist und auch die einzelnen Formen näher beschreiben. Es glaube, es gibt kaum einen Bierstil, der ähnlich umfangreich ist, wie die Familie Ale.

Das Design der Dose ist schon ziemlich aufwendig bzw. sehr auffallend – irgendwie erinnert mich irgendwie an den Film Mars Attack. Wenn du dir mal die Internetseite von der Brauerei angucken solltest, wirst du feststellen, dass dies das durchgängige Design ist.

Beim Öffnen der Dose kommt mir gleich schon so ein herrlicher Geruch entgegen – großartig. Als das Bier dann den Weg ins Glas geschafft hat, strahlte mich ein bernsteinfarbenes American Pale Ale an. Leider war der Schaum nicht wirklich anwesend bei unser ersten Begegnung, aber ich habe gelernt, dass die klassische Schaumkrone auf dem Bier eher ein typisch deutscher Anspruch ist und weil das Bier aus Großbritannien kommt, kannst du dir bestimmt schon denken, warum der Schaum sich nicht wirklich hat blicken lassen.

Das Gamma Ray riecht angenehm fruchtig – leichte Noten von Mango, aber es riecht auch ein bisschen hopfig und eine leichte Süße kitzelt in der Nase.

Gefühlt kommt mir der Weg zum Trinken immer ewig vor, aber wenn ich erst trinken würde, würden die anderen Schritte nicht mehr so wirklich funktionieren – und ja, ich habe das schon getestet. Nun ist es geschafft und es wird endlich probiert – lecker. Das Gamma Ray ist eher ein leichtes Bier. Es ist ein bisschen bitter, aber auch die Fruchtigkeit schafft den Weg auf die Zunge.

Schlussendlich kann ich sagen, ein gelungener Start in das neue Jahr. Ich würde dir ja gerne noch ein paar weitere American Pales auf meinem Blog zum Lesen empfehlen, aber das Gamma Ray ist das erste – vielleicht beim nächsten Mal.

Schönes Wochenende und bis nächste Woche Freitag – wahrscheinlich wird es ein IPA aus den Staaten werden, die Flasche flirtet schon ein bisschen mit mir, dass sie getrunken werden will…

Het Anker – Gouden Carolus – Tripel

Na, wer ist denn abergläubisch? Meiner Meinung nach ist der heutige Tag, Freitag der 13. so der typische Tag für den Aberglauben. Damit hier bei dem Blogartikel schon mal nichts schief geht bin ich heute auch extra ein bisschen früher aufgestanden, um die letzten Kleinigkeiten einzustellen.

Heute haben wir das letzte Bier der „Het Anker“ Serie – das Tripel. Die Farbe des Bieres ist ein schönes einladendes sonnengelb. Passt ja auch irgendwie sehr gut zum Herbst mit den vielen schönen bunten Farben – auch wenn hier bei mir in Den Haag eigentlich der Großteil der Bäume noch grün ist… 

Ich befürchte mein Bier hatte einen schlechten Tag und hatte furchtbar schlechte Laune. Selbst beim vorsichtigen Einschenken schäumte es über vor Erregung. Das kleine Wortspiel konnte ich mir an dieser Stelle nicht verkneifen, was natürlich völliger Quatsch ist.

Beim Riechen fällt einem der typische Geruch von belgischer Bierhefe auf, aber auch eine leichte Süße. Es finden sich auch Noten von vergorenen Früchten, was keinesfalls negativ ist.

Geschmacklich ist das Tripel von Het Anker sehr vollmundig und es ist außerdem gut karbonisiert. Das Bier schmeckt auch nach einer angenehmen Süße und im Abgang sind ebenfalls Malznoten zu finden.

Bei mir war das Bier der Abschluss eines längeren Abends, in dem noch weitere Tripel-Biere vorkamen. Ich muss sagen, dass das Tripel von der Brauerei Het Anker den Abend schön hat ausklingen lassen. Mit seinen 9% hat es mir dann auch noch die entsprechende Bettschwere verpasst.

 

In diesem Sinne einen schönen Freitag – Prost!

 

Die Bierwelt der Azoren

Die erste Woche nach dem Urlaub ist rum, an das schlechte Wetter hat man sich auch schon fast wieder gewöhnt und die Zeitverschiebung ist so gut wie überwunden. Nach dem die letzten Wochen ja leider nicht gerade von Regelmäßigkeit geprägt waren, wird es nun wieder Zeit, die Regelmäßigkeit zurückkommen zu lassen.

Diese Woche gibt es nun die Review zu den beiden Bieren, die ich auf den Azoren gekauft habe. Leider war das Sortiment vor Ort nicht sonderlich groß und geschmacklich waren die Biere, die ich im Supermarkt gekauft habe, leider auch nicht der Hammer.

Die Brauerei SuperBock hat sich scheinbar auch an das Experiment Craft Beer gewagt, aber ob das von Erfolg gekrönt wird, werden wir gleich herausfinden.

Ich habe einmal das Bavaria Weiss und das Czech Golden Lager getrunken. Beide Biere sind Teil einer Serie, die ich schon im vorherigen Beitrag erwähnt habe.

Das Bavaria Weiss ist ein typisches Weizenbier. Die Farbe ist ein sommerliches Gelb und es hat den typischen Bananengeruch, der so typisch für Weizenbiere ist. Außerdem ist es schön karbonisiert und ist angenehm erfrischend – kurz um ein super Weizen für einen herrlichen Sommerabend auf den Azoren. 

Das zweite Bier, das ich getrunken habe aus der Serie ist das Czech Golden Lager. Das Bier hatte eine leichte Süße, die vom Malz stammt und hatte eine leichte Bitterkeit im Abgang. Leider ist das Czech Golden Lager nicht so überzeugend wie das Bavaria Weiss

Abschließend muss ich leider sagen, dass die Bierauswahl auf den Azoren mich nicht nachhaltig überzeugt hat, ABER vielleicht habe ich hier auch was übersehen. Die Biere waren mir alle ein wenig zu flach. An der Stelle möchte ich aber noch schnell einwerfen, dass ich mir durchaus bewusst bin, dass es sehr gutes Bier in Portugal gibt. Gerade die Hauptstadt Lissabon ist hier ein gutes Beispiel. Es gibt sehr viele gute Biere, die ihre Ursprung in dieser Stadt haben. Nur den weiten Sprung in die Mitte des Atlantiks haben diese leider noch nicht gefunden, aber das mag ja vielleicht noch kommen.

Scheldebrouwerij – Zeezuiper

Wie ich es am Montag schon angekündigt habe, kommt heute das zweite Bier der Scheldebrouwerij – das Zeezuiper. Das Zeezuiper zählt zu dem Bierstil der Triple-Biere, sprich es ist eher ein alkoholhaltiges Bier. Was ein Tripel im einzelnen ausmacht, habe ich ja bereits in vorherigen Beiträgen geschrieben.

Das Etikett des Zeezuipers ähnelt dem des Lamme Goedzak bezüglich des Motives schon ein wenig. Es sind zwei Riesen zu sehen, die zusammen durch die Gegen gehen und sich dabei wahrscheinlich ein köstliches Zeezuiper genehmigen.

Das Bier leuchtet Bernsteinfarben, so ähnlich wie auch schon beim Vorgänger am Montag.

Beim Geruch unterscheiden sich die beiden Biere dann aber doch etwas: Das Zeezuiper riecht ein wenig süßlich, hopfig, aber auch ein bisschen würzig und nach Kräutern.

Beim Trinken fällt einem auf, dass das Zeezuiper ein bisschen mehr Kohlensäure hat und ein eher vollmundiges Bier ist. Im Abgang kommt dann die leichte Bitterkeit des Bieres zur Geltung. Eine kleine Besonderheit des Bieres ist die Koriandernote. Sie ist zwar nur sehr dezent, aber du kannst sie vielleicht rausschmecken.

Ich habe das Zeezuiper schon das ein oder andere Mal getrunken und mir schmeckt es verdammt gut. Als kleinen Tipp, wenn du es mal auf einer Bierkarte erspähen solltest oder es in einem Laden siehst, probiere es mal – vielleicht schmeckt es dir ja auch so gut.

 

In diesem Sinne Prost & schönes Wochenende!

Het Anker – Gouden Carolus – hopsinjoor

Der August neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu und die Tage werden auch wieder kürzer. Der Sommer eignet sich bekanntermaßen besonders gut für helle und leichte Biere – im Herbst hingegen können die Biere dann auch wieder etwas schwerer werden. Ja, ich habe da nicht so wirklich drauf geachtet, bei mir lief das eher so nach dem Prinzip: Bier – lecker.

Heute gibt das wieder einmal ein Bier von der Brauerei Het Anker – Gouden Carolus, das Hopsinjoor.

Das Hopsinjoor ist ein Blond mit 8% Alkohol und hat ebenfalls bei den World Beer Awards Gold geholt. Mir ist beim Einschenken des Bieres gleich die leuchtend goldgelbe Farbe aufgefallen. Geruchlich gibt das Blond gar nicht so viel her. Es riecht einfach herrlich frisch, leicht und nach belgischem Bier.

In der Nase mag das Bier vielleicht nicht sonderlich auffallen, aber geschmacklich dafür umso mehr. Kurz nach dem Trinken des Hopsinjoor gibt das eine leichte süße aus der Zunge. Dann kommt aber das, was das Bier so besonders macht – die Süße schlägt um in Bitterkeit. Das fühlt sich fast so an wie Geschmacksdomino. Erst rollt sich die Süße auf der Zunge aus und kurz danach fällt die Süße und die Bitterkeit folgt ihr auf dem Fuße.

Auch hier geht die Flasche leider wieder viel zu schnell leer, aber ich muss sagen, das Bier hat den Award zurecht gewonnen. Ein ganz tolles geschmackliches Erlebnis. Spätestens jetzt würde jeder verstehen, warum das Braukunst heißt.

Hopfenstopfer – Citra Ale

Heute hatte ich mal so richtig Lust auf ein Pale Ale. Diese Biere sind definitionsgemäß nicht so stark und haben auch nicht so einen hohen Alkoholgehalt, wie zum Beispiel ein IPA oder andere Starkbiere. Ich habe mich also mal in meinem Bierregal umgeguckt und siehe da – ein Pale Ale.

Zum heutigen Freitag gibt es also das „Citra Ale“ vom Hopfenstopfer. Hinter dem Hopfenstopfer verbirgt sich die Brauerei Häffner Bräu GmbH. Der Name Hopfenstopfer klingt ja schon mal sehr verheißungsvoll. Das Etikett ist auch schön gestaltet und es finden sich viele Informationen, aber leider steht der Hopfen des Bieres nicht drauf. Dafür müsstest du dann auf deren Webseite nachgucken – ist aber auch keine Schwierigkeit. Was eine kleine Besonderheit des Citra Ales ist, es wird nicht nur mit Gerstenmalz sondern auch mit Weizenmalz gebraut. Ebenso wird nur eine Hopfensorte verwendet, die dem Bier auch seinen Namen verleiht – der US amerikanische Aromahopfen Citra.

Genug geschwafelt, ist schließlich Freitag. Im Glas kommt die schöne, Pale Ale typische, orangene Farbe wunderbar zur Geltung.

Geruchlich ist das Citra Ale echt stark unterwegs. Hier macht der Hopfenstopfer seinem Namen alle Ehre – ich kann mir gut vorstellen, dass hier nicht gerade mit dem Citra gespart wurde. Das Bier riecht daher auch sehr fruchtig, wie so eine geöffnete Hopfentüte eben. Wenn du noch nie Hopfen gerochen hast, hier bekommst du eine gute Idee davon, wie Hopfen so riecht. Man könnte bestimmt auch Früchte erwähnen, aber für mich riecht das nach Hopfentüte und nicht nach Frucht XYZ.

Geschmacklich ist das Citra Ale auch gut. Ein wunderbar leichtes Bier – gut karbonisiert, finde ich immer ein bisschen leckerer. Das Bier ist mit seinen 25 IBU nun auch nicht sonderlich bitter und du kannst ebenfalls eine leichte Malznote herausschmecken. Der verwendete Hopfen verleiht dem Bier das typische Geschmacksprofil von Pale Ales – Zitrusfrüchte.

Zum Abschluss – Name ist Programm! Das Bier wurde/wird ganz ordentlich mit Hopfen gestopft. Auf der einen Seite macht es das Bier sehr interessant, auf der anderen Seite finde ich es schade, dass das Geruchsprofil sich nicht mit der selben Intensität im Geschmack wiederspiegelt, aber das mag ja auch so gewollt sein. Ich würde es trotzdem immer wieder trinken und gerade im Sommer ein super Begleiter beim Grillen – Prost!

Het Anker – Gouden Carolus – Classic

Die Woche ging mal wieder bedeutend schneller zu Ende als gedacht – verdammtes Arbeitsleben. Nachdem wir die Woche ja mit einem sehr leichten Bier begonnen haben, beenden wir die Woche mit dem Gegenteil – einem dunklen Bier.

Die belgische Brauerei Het Anker hat mit ihrem Gouden Carolus Classic schon bei den World Beer Awards 2012 den Preis für das beste dunkel Bier der Welt erhalten.

Die Farbe des Bieres sieht auf den ersten Blick aus wie schwarz, aber wenn du das Bier einmal gegen das Licht hältst, dann wirst du feststellen, dass die Farbe eher ein ganz dunkles Rot ist – ist übrigens bei fast allen dunklen Bieren der Fall.

Beim Geruch sind dunkle Biere auch immer ein bisschen besonders. Du wirst eher keinen Hopfen riechen können, dafür aber Noten von Schokolade, Karamell, Süße von den Röstmalzen und Röstaromen. Das Gouden Carolus Classic hat einen leichten Geruch von der Süße und Karamell.

Der Geschmack bzw. das Mundgefühl ist sehr angenehm und rund. Das Bier hat eine angenehme Süße und mittelviel Kohlensäure. Das Gouden Carolus Classic ist sehr ebenfalls ein sehr vollmundiges Bier.

Gestern Abend gab das bei mir ein äußerst köstliches Chili con Carne und da passt das Bier ganz wunderbar als kleiner bzw. flüssiger Nachtisch – muss ja auch nicht immer Eis sein. Meiner Meinung nach, ist das Gouden Carolus Classic ein wunderbares Bier für den Nachtisch bzw. um ein deftiges Essen abzurunden.

Brouwerij ´t ij – Ijwit

Wie schon angekündigt werde ich nun mal versuchen zwei Beträge pro Woche zu schreiben. Einen am Montag und einen am Freitag. Der August soll hier mal als Testlauf dienen um zu gucken, ob der zeitliche Aufwand auch zu schaffen ist.

Die Woche hat ja gerade erst angefangen und deshalb wollen wir geschmacklich auch mal langsam beginnen. Heute gibt es also ein Ijwit von Brouwerij’Tij. Das Ijwit ist ein Weizen und dieser Bierstil ist eher leicht. Die Farbe des Bieres ist schön hell gold – orange, richtig schön passend für einen Sommertag. 

Der Geruch ist ein bisschen besonders. Es riecht nach einem leichten und frischen Bier. Gleichzeitig ist da aber auch noch ein bisschen mehr. Auf dem Etikett steht das Koriander und Zitrone beim Brauen verwendet wurden. Ich denke, dass die Kombination aus dem beiden Zutaten den besonderen Geruch ausmachen.

Beim Trinken fällt mir gleich der Kontrast zwischen Vollmundigkeit und Leichtigkeit auf. Das Ijwit ist ja ein Weizen, und von daher ist es auch überhaupt nicht bitter. Der Koriander sowie die Zitrone kommen geschmacklich ebenfalls ein bisschen zur Geltung.

Abschließend kann ich sagen, dass das ein super Bier für einen Montag Abend ist. Ich empfehle hierzu auch ein lauschiges Plätzchen ohne nervige Einflüsse – ein gelungener Abschluss des Montags – Freitag ist ja zum Glück nicht mehr weit.

Czernys – Küstenbrauerei – Pils

Was würde besser zum Freitag passen als ein hoffentlich gutes Pils? Das Pils ist ja der Bierstil mit dem größten Marktanteil in Deutschland und dementsprechend groß ist die Konkurrenz. Ich kann mir gut vorstellen, dass jeder von uns so sein favorisiertes Pils hat bzw. so eine ideale Vorstellung, wie ein gutes Pils sein sollte. Ich habe meine Vorstellung von einem guten Pils schon mal beim Flens beschrieben. Gleichzeitig gilt ein gutes Pils bei manchen auch als die Königsdisziplin, weil es eben doch recht schwierig ist. Ich habe mir vorgenommen im Herbst bzw. Winter mal eins zu brauen.

Aber nun zurück zum Pils von Czernys Küstenbrauerei. Das Bier hat laut Etikett 36 IBU, was ich theoretisch schon mal ganz gut finde, weil das Pils soll ja auch ein bisschen Charakter haben. Selbstverständlich sagt das Pils beim Öffnen mit einem fulminanten Plopp guten Tag. Beim Einschenken fällt auch gleich die schöne gold-gelbe Farbe auf.

So nun die erste Hürde, gibt es den Pils-muff? Vielleicht kurz zur Erklärung, was für mich Pils-muff ist. Viele Pils Biere haben so einen bestimmten Geruch, der meiner Meinung nach von der verwendeten Hefe kommt – das ist so ein ganz markanter Geruch. So Nase ins Bierglas stecken und es gibt ihn nicht – kein Pilsmuff – Begeisterung macht sich breit. Das Pils riecht angenehm frisch und fruchtig. Man könnte fast sagen, dass es nach Küste riecht bzw. nach einem Tag am Meer. Das ist vielleicht ein Geruch, den man eher als Fischkopp kennt.

Nachdem das Bier geruchstechnisch schon echt überzeugt hat – probieren! Die Erwartungshaltung ist schon gigantisch. Der erste Schluck – leider geil. Ich weiß gar nicht, wie ich das jetzt beschreiben soll, aber ich versuche es mal so: Das Pils war so lecker, dass das Verkosten in Gänze vergessen wurde und wir uns auf die folgenden Ausdrücke für unser Geschmackserlebnis geeinigt haben: Richtig gutes Pils, so geht Pils, will mehr und zwar sofort – das ist jetzt ein großes Wort, aber das könnte DAS Pils sein, spricht das beste Pils, jedenfalls für uns.

Am Ender der Verkostungswoche können wir sagen, dass die Biere von Czernys Küstenbrauerei sehr lecker waren. Das 3-Maischverfahren, die besonderen Rohstoffe und die wissenschaftliche Akribie beim Brauen machen sich geschmacklich definitiv bezahlt. Nochmal vielen Dank an Jasmin und Jan, dass ihr uns die Biere schon jetzt zur Verfügung gestellt habt und wir drücken euch für die Crowdfunding Kampagne die Daumen. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, kommen wir gerne nochmal wieder.

Czernys – Küstenbrauerei – Baltic Porter

Die Arbeitswoche nähert sich mit dem Donnerstag so langsam dem Ende. Heute widmen wir uns dem vorletzten Bier aus der 5 ½ Knoten Serie, dem Baltic Porter. Alle Biere von Czernys Küstenbrauerei werden übrigens nach dem traditionellen 3-Maischverfahren gebraut.

Das Baltic Porter hat seinen Ursprung in England im 18. Jahrhundert und war zu der Zeit ein Exportbier für den Ostseeraum. So ähnlich wie das IPA, das nach Indien geschifft wurde. 

Die Farbe des Baltic Porter von Czernys ist mit 60 EBC sehr dunkel, aber das muss bei einem Porter auch so sein. Bei einem Porter nimmt der Hopfen übrigens nur eine untergeordnete Rolle ein und der geschmackliche Fokus liegt bei diesem Bierstil auf dem Malzkörper. Meiner Meinung ist das Porter von Czernys nicht sonderlich süß, was ich als äußerst angenehm empfinde. Durch die verwendeten Malze kommen ebenfalls Noten von Schokolade und Kaffee mit in das Geschmacksprofil.

Als Fazit kann ich sagen, das Baltic Porter schmeckt mir sehr gut und es passt geschmacklich bestimmt prima zu Speisen wie, Chili con Carne, einem Stew oder anderen deftigen Fleischgerichten.