Norrlands – Ljus

Letzte Woche habe ich von dem Ausflug auf die Insel Texel berichtet. Ich hatte mir auch noch ein paar Biere mitgenommen um sie zu trinken und dann schöne Fotos zu machen. Während der Zeit auf der Insel war ich allerdings so beschäftigt mit wandern und ausruhen, dass das Vorhaben dann soweit nach hinten gerutscht ist, dass es am Ende gar nicht mehr stattgefunden hat. 

Norrlands – Ljus

Heute war der Plan an dem CPC (City Pier City) Lauf in Den Haag teilzunehmen und entspannte 10km zu laufen und danach den Sonntag, mit einem dieser Biere, entspannt ausklingen zu lassen. Das Wetter hatte leider andere Pläne und der Lauf wurde kurzerhand wegen des schlechten Wetters abgesagt. 

Das schlechte Wetter

Der CPC Lauf findet jedes Jahr Anfang März statt und ist ein riesen Event hier in Den Haag. Es gibt verschiedene Distanzen (5km, 10km und Halbmarathon) sowie einen Lauf für Kinder. Die Niederländer sind eine Nation der Läufer und dann kommt bei so einem Event ganz schnell eine Teilnehmerzahl von über 40.000 Läufern zustande.

Immerhin war die Ausrüstung komplett

Ich wollte auch noch ein paar Fotos von dem Event machen und dann hier mit einfließen lassen. Da es dieses Jahr nicht geklappt hat und ich im vergangenen Jahr keine Kamera mit dabei hatte, muss ich wohl nächstes Jahr wieder teilnehmen. 

Das Bier habe ich mir dennoch nicht entgehen lassen und es war köstlich. Die Farbe ist so, wie es sich für ein Lager gehört – ein schönes klares sonnengelb. Der Geruch und der Geschmack waren ebenfalls ganz typisch für ein Lager. Das Norrlands war sehr lecker und es hätte nach den 10km bestimmt noch ein bisschen besser geschmeckt, aber man kann nicht alles haben. 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend! 

Super CADIX

Am heutigen Sonntag scheint hier in Den Haag herrlich die Sonne, was einem das Rausgehen bei derart winterlichen Temperaturen gleich leichter macht. 

Wie ihr wisst, der Strand ist nicht weit, die Sonne lacht; also wird schnell der Rucksack gepackt – die Kamera, ein paar Gläser und natürlich eine Flasche Bier. Ich habe spontan das Super Cadix eingesteckt, ein dry hopped Lager aus Antwerpen, Belgien. Ich finde das Etikett ganz witzig, weil die Aufmachung ein bisschen an Batman und Robin erinnert. Der große Unterschied ist allerdings, dass die Karikatur auf dem Etikett in der einen Hand ein Braupaddel hält und in der anderen ein volles Bierglas.

Nach einer schönen Wanderung von mehreren Kilometern durch die Dünen war es Zeit für das Bier – ich schleppe die Flasche ja nicht nur aus Spaß durch die Gegend. 

Das Super Cadix hat eine schöne hellgelbe Farbe und die Schaumkrone hielt sich auch sehr gut. Das Bier roch angenehm fruchtig und es war schwer zu sagen, ob es ein obergäriges- oder ein untergäriges Bier ist. Das mag allerdings auch daran gelegen haben, dass wir auflandigen Wind hatten und auf dem Gipfel einer Düne standen.

Das Super Cadix ist nicht sonderlich bitter und hat einen schlanken Körper. Es war schon auffällig, dass es ein bisschen mehr als ein „normales“ Lager ist. Auch hier mag die Tatsache des Ausfluges, die großartige Aussicht und der Ort des Biertrinken selbst einen Einfluss gehabt haben, aber das Super Cadix schmeckte unglaublich lecker und es passte herrlich in den Moment.

Von daher kann ich euch nur empfehlen auf Wanderungen durchaus mal ein Bier und Gläser mit einzustecken – vorausgesetzt ihr fahrt nicht mit dem Auto. 

In diesem Sinne genießt euren Sonntag!

Cheers 

Föroya Bjór – Slupp

Wir bleiben noch ein wenig auf den Färöern und probieren heute das Slupp – ein Amber Lager.

Ich hatte ja bereits in der vergangenen Woche eine kurze Beschreibung zu der Brauerei gemacht, die du im Beitrag von Föroya Bjór – Pilsnar finden kannst.

Die Farbe des Amber Lager ist, welch Überraschung, amber also bernsteinfarben. Der Schaum ist schön feinporig und bleibt auch eine Zeit auf dem Bier.

Der Geruch ist sehr angenehm. Das Slupp riecht schön frisch und hat eine leichte Süße. Dennoch hat es diesen typischen Geruch eines untergärigen Bieres – jedoch nicht so stark ausgeprägt wie das Pilsnar.

Geschmacklich finde ich das Slupp ebenfalls sehr gelungen. Der Malzkörper hält eine gute Waage zwischen Leichtigkeit und Vollmundigkeit. Es ist nicht bitter, hat aber dafür eine leichte Süße vom Malz.

Am Ende des Glases angekommen muss ich sagen, dass das Slupp sehr lecker ist und mir auch das zweite Bier des Brauerei Föroya Bjór sehr gut schmeckte. Ich bin schon sehr gespannt wie die anderen Biere schmecken werden.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und ich muss jetzt mal nach meinem Braukessel gucken – heute wird nämlich mal wieder ein Bier gebraut. Es soll ein ganz einfaches Pale Ale werden. Wenn alles glatt läuft, dann bekomme ich auch noch die Hopfennote hin.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag und bis nächste Woche!

Cheers

Föroya Bjór – Pilsnar

Am heutigen Wochenende wurden die Segel gesetzt und es ging ganz weit in Richtung Norden zu den Färöern. Das Bier von heute kommt aus der Stadt Klaksvík.

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich sehr überrascht gewesen bin, dass es dort eine Brauerei gibt. Ich habe ein paar mehr Biere von der Brauerei und ich werde die innerhalb der nächsten Wochen vorstellen.

Den Anfang macht das Pilsnar – ein Lager Bier. Die Farbe des Bieres ist so, wie es sich für ein Pils gehört – goldgelb, ganz klar und mit einer leichten Schaumkrone versehen.

Der Geruch passt ebenfalls zum Stil. Ich finde, dass untergärige Biere einen ganz bestimmtes Geruchsprofil haben – so auch bei dem Pilsnar der Brauerei Föroya Bjór. Es gibt einige Biere, die riechen eher ein bisschen muffiger, andere riechen ein bisschen frischer. In diesem Falle ist es angenehm frisch.

Das Pilsnar hat einen leichten Körper, ich finde keine Bitterkeit dafür eine ganz leichte Süße, die wahrscheinlich vom Rohrzucker kommt.

Alles in allem ist das Pilsnar der Brauerei Föroya Bjór ein sehr leckerer Vertreter des Lager Stils. Mir schmeckt es sehr gut und es passt herrlich zu diesen sommerlichen Herbsttagen, die wir derzeit in Den Haag haben.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntagabend und genießt noch mal das schöne Wetter!

Cheers.

Cinema Brewers – Lebowski

Dieser Samstag steht mal wieder ganz unter dem Thema Bier. Lebowski und ich haben heute Morgen die Sonne genutzt und waren auf der Suche nach den ersten Anzeichen für den Frühling und haben dann auch gleich die ein oder anderen gefunden. 

Ich finde den Namen des Bieres im Zusammenspiel mit dem Namen der Brauerei genial und ich kann mir gut vorstellen, dass hinter dem Bier echte Lebowski-Dudes stehen. Wer es nicht weiß, das Bier ist nach dem berühmten Film „The Big Lebowski“ benannt und weil es eben auch ein Kinofilm war, passt der Name Cinema Brewers gleich noch viel besser.

Das Lebowski ist ein dry-hopped American style Lager, das auch noch Zitronengras enthält.

Farblich ähnelt das Lebowski sehr dem Prototyp von letzter Woche – es liegt so zwischen Orange und Bernstein (14 EBC). Der große Unterschied ist allerdings die Schaumkrone, die beim Lebowski eher spät kommt und dann auch wieder früh geht.

Geruchlich kannst du gleich merken, dass im Lebowski noch mehr zu finden ist als nur Hopfen, Hefe und Malz. Es riecht angenehm frisch und nach Zitrusnoten, aber es ist eben auch noch etwas anderes im Bier, bei dem ich denke, dass es sich um das Zitronengras handelt.

Der Geschmack des Bieres ist eher komplex. Es ist ein vollmundiges und bitteres Bier mit wenig Kohlensäure. Neben der Bitterkeit, kommen im Abgang auch noch leicht süßliche Noten zum Vorschein. Das Mundgefühl des Lebowski ist schön cremig und angenehm weich. 

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Bier sehr gut schmeckt und ein idealer Einstieg für ein entspanntes Wochenende ist. Weil ich den Film leider nicht kenne, werde ich mir den heute Abend mal angucken – der Trailer sah jedenfalls schon sehr vielversprechend aus.

In diesem Sinne wünscht der Dude euch ein schönes Wochenende!

Kreativbrauerei Kehrwieder – Prototyp

Heute geht es mal wieder auf eine kleine Entdeckungsreise mit Brewcomer – genauer gesagt, es geht nach Hamburg zur Kreativbrauerei Kehrwieder. Ich habe letztes Jahr schon einmal das SHIPA auf dem Blog beschrieben und von daher passt der Teil mit Kehrwieder ja schon mal ganz gut.

Heute habe ich das Prototyp für dich – das erste Bier von dieser Brauerei. Es ist ein kaltgehopftes Lager, dass sieben Wochen auf dem Hopfen liegt.

Die Farbe des Bieres liegt meiner Meinung nach zwischen Orange und Bernstein so um die 14 EBC. Was bei dem Bier gleich auffällt – der Schaum. Der ist so richtig schön typisch deutsch – kann man das so schreiben? Er ist jedenfalls recht ausgeprägt und bleibt vor allem lange auf dem Bier stehen.

Die geruchliche Erwartungshaltungshaltung bei einem Lager ist in meinem Falle nicht sonderlich hoch. Beim Prototyp werde ich aber definitiv eines Besseren belehrt – ein Lager kann auch anders. Durch die lange Lagerung auf dem Hopfen riecht das Bier sehr angenehm nach frischen Zitrusfrüchten und Mango. Für mich eine sehr positive Überraschung.

Aber auch geschmacklich hält das Prototyp eine Überraschung für mich bereit. Wer hier nun das klassische Geschmacksprofil eines Lagerbieres erwartet, weit gefehlt. Der erste Eindruck – unglaublich lecker. Das Bier schmeckt sehr fruchtig und hat eine leichte Bitterkeit. Im Abgang kommt dann noch eine leicht süßliche Note dazu.

Was mir an diesem Bier besonders gut gefällt: ich könnte davon gleich zwei oder drei trinken. Es ist unglaublich lecker und ein sehr schönes rundes Bier, das geschmacklich nicht überfordert – von mir eine klare Trinkempfehlung. Wenn du es nun auch einmal probieren möchtest, kannst du das bei Brewcomer im Online Shop bestellen oder aber du stattest dem Laden mal einen kleinen Besuch ab, das kann ich ebenfalls empfehlen.

Für den Fall, dass du ein begeisterter Podcasthörer bist, kann ich dir auch die Folge Nr.4 von HHopcast – der Craft Beer Podcast von Regine und Stefan ans Herz legen. Passenderweise handelt die Folge von einem Besuch bei Brewcomer.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein schönes Wochenende und ich begebe mich nun mal auf eine weitere Entdeckungsreise in die holländische Bierlandschaft.

Califonia Sun – Birrifico del Ducato

Mitte November, das Wetter verbreitet so seinen ganz eignen Charme und so richtig warm wird das draußen leider auch nicht mehr. Deswegen habe ich mir für diese Woche mal ein Bier geschnappt, was ein bisschen Sommerfeeling durch seinen Namen, und vielleicht auch durch seinen Geschmack, verbreitet: California Sun aus dem wunderschönen Italien – genauer gesagt Soragna.

Das California Sun ein Lager Bier, genauer gesagt: Ein California Common. Die Richtung habe ich vorher auch noch nicht gehört und deswegen musste ich hierfür dann auch nochmal ein bisschen Recherche betreiben. In den USA haben drei Biersorten ihren Ursprung: Das Pre-Prohibition Lager, das Cream Ale und das California Common. Letzteres kommt aus der Gegen von San Francisco. Das Besondere an diesem untergärigen Bier ist, dass die Fermentierung nicht bei niedrigen- sondern bei höheren Temperaturen stattfindet. Dies ist dem warmen Klima in San Francisco geschuldet. Ich finde es ja immer wieder großartig Bier zu trinken und dabei noch ein bisschen was über die Welt zu lernen. 

Aber kommen wir nun zum California Sun aus Italien – ein kleines bisschen amerikanische Ostküste aus dem Süden von Europa. Was mir beim Einschenken gleich auffällt ist die starke Schaumbildung – und nein, ich habe das California Sun nicht wasserfallartig ins Glas stürzen lassen. Im Glas kommt dann auch die herrliche gold-gelbe Farbe des California Sun wunderbar zum Vorschein; fast so wie ein nicht filtriertes Pils. Wenn ich meine Nase tief ins Glas stecke, kann ich zum Einen den typischen Geruch von untergäriger Hefe finden, zum anderen treiben sich da aber auch noch leicht saure Geschmacksnoten herum.

Nach dem ersten Schluck muss ich sagen, es ist ein sehr leichtes Bier, was so gut wie keine Bitterkeit hat. Die wahrgenommene Säure vom Riechen lässt sich auch beim Trinken wiederfinden. 

Als Fazit kann ich sagen, dass das California Sun von Birrifico del Ducato ein wunderbares leichtes Sommerbier ist. Es ist keine große Hopfenbombe oder ähnliches, aber durch die Leichtigkeit in Verbindung mit der leichten Säure des Bieres könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das Bier herrlich erfrischend wirkt. Von daher hat das Vorhaben, den Sommer für einen kurzen Moment in den November zu locken, durchaus funktioniert und ich habe nach langer Zeit mal wieder einen neuen Bierstil probieren können. Wenn du noch einen Tip haben solltest, was ich mal für ein Bier trinken sollte, lass mir doch bitte einen Kommentar da.

In diesem Sinne – Prost und ein schönes Wochenende!

 

P.s. in zwei Wochen ist ja schon der 01.12. und für den Dezember habe ich mir gestern Abend schon mal eine großartige Aufgabe organisiert, aber dazu später mehr.

 

lille – Lager

Leider habe ich es diese Woche nicht geschafft, den Artikel für Freitag fertig zu schreiben – es war einfach zu viel los. Deswegen kommt der Artikel einen Tag verspätet am Samstag, aber ich hoffe, dass du da mal ein Auge zudrücken kannst.

Diese Woche mache ich mal wieder einen Abstecher in meine Heimatstadt – Kiel. Hier gibt das nämlich eine „kleine“ Biermarke Namens lille. Derzeit gibt es vier verschiedene Biersorten (Lager, Pale Ale, Pils und ein Brown Ale) zu kaufen. Das Pale Ale habe ich bereits in meinem ersten Artikel beschrieben und für diese Woche habe ich mir gedacht, dass das Lager gut passen würde.

Der Lager-Bierstil ist ein untergäriges Bier, welches ganz viele Ausprägungen hat. Hier mal ein paar als Beispiel:

  • American Lager – geringer Malzkörper, wenig Hopfen dafür oft mit Reis bzw. Malz gebraut
  • European Lager – ein „normales“ sehr süffiges Bier; gut für saisonale Bierspezialitäten (beispielsweise für Frühling/Herbst)
  • Helles – ich behaupte mal, die wohl bekannteste Ausprägung des Bierstiles – besonders in Süddeutschland

Ich denke mal, dass das Lager von lille unter das European Lager fällt. Die Farbe des Bieres liegt zwischen Bernstein und Kupfer (18-24 EBC).

Das Bier verwendet fünf verschiedene Hopfensorten (Cascade, Saphir, Tettnanger, Mangum und Hallertauer Mittelfrüh), was sich auch geruchlich bemerkbar macht. Das Bier riecht angenehm frisch. Es sind außerdem Noten von Wildbeeren vorhanden. Es ruft so ein wenig das Bild einer Sommerwiese im Wald bei mir wach. Der Geruch nach Wildbeeren kommt wahrscheinlich vom Cascade Hopfen und der Hallertauer Mittelfrüh verleiht dem Bier die grasige Note – sprich die Sommerwiese.

Geschmacklich ist das Bier leicht hopfig mit einer angenehmen Bitterkeit. Im Abgang kommt dann die Süße des Malzkörpers hervor – eine schöne Komposition. Gleichzeitig passt es mit seiner gewissen Schwere gut zum Herbst.

Das lille Lager ist ein schönes Bier für den Herbst – was auch gut zu den jahreszeittypischen Essen passt. Ich denke, die folgenden Zutaten werden dir ein gutes Bild von jahreszeittypischem Essen geben: Rotes Fleisch, dunkle Sauce, Rotkohl und Kartoffeln, aber auch hier gibt es noch ganz viele andere Kombinationsmöglichkeiten, die du beim Kochen ausprobieren kannst – ich habe da leider nicht das größte Talent beim Kochen.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und bis nächste Woche, dann auch wieder pünktlich!

 

Die Bierwelt der Azoren

Die erste Woche nach dem Urlaub ist rum, an das schlechte Wetter hat man sich auch schon fast wieder gewöhnt und die Zeitverschiebung ist so gut wie überwunden. Nach dem die letzten Wochen ja leider nicht gerade von Regelmäßigkeit geprägt waren, wird es nun wieder Zeit, die Regelmäßigkeit zurückkommen zu lassen.

Diese Woche gibt es nun die Review zu den beiden Bieren, die ich auf den Azoren gekauft habe. Leider war das Sortiment vor Ort nicht sonderlich groß und geschmacklich waren die Biere, die ich im Supermarkt gekauft habe, leider auch nicht der Hammer.

Die Brauerei SuperBock hat sich scheinbar auch an das Experiment Craft Beer gewagt, aber ob das von Erfolg gekrönt wird, werden wir gleich herausfinden.

Ich habe einmal das Bavaria Weiss und das Czech Golden Lager getrunken. Beide Biere sind Teil einer Serie, die ich schon im vorherigen Beitrag erwähnt habe.

Das Bavaria Weiss ist ein typisches Weizenbier. Die Farbe ist ein sommerliches Gelb und es hat den typischen Bananengeruch, der so typisch für Weizenbiere ist. Außerdem ist es schön karbonisiert und ist angenehm erfrischend – kurz um ein super Weizen für einen herrlichen Sommerabend auf den Azoren. 

Das zweite Bier, das ich getrunken habe aus der Serie ist das Czech Golden Lager. Das Bier hatte eine leichte Süße, die vom Malz stammt und hatte eine leichte Bitterkeit im Abgang. Leider ist das Czech Golden Lager nicht so überzeugend wie das Bavaria Weiss

Abschließend muss ich leider sagen, dass die Bierauswahl auf den Azoren mich nicht nachhaltig überzeugt hat, ABER vielleicht habe ich hier auch was übersehen. Die Biere waren mir alle ein wenig zu flach. An der Stelle möchte ich aber noch schnell einwerfen, dass ich mir durchaus bewusst bin, dass es sehr gutes Bier in Portugal gibt. Gerade die Hauptstadt Lissabon ist hier ein gutes Beispiel. Es gibt sehr viele gute Biere, die ihre Ursprung in dieser Stadt haben. Nur den weiten Sprung in die Mitte des Atlantiks haben diese leider noch nicht gefunden, aber das mag ja vielleicht noch kommen.