Hopfenstopfer – Incredible Pale Ale

Dieses Jahr habe ich mit der Erkältung irgendwie besonders viel Glück. Eigentlich habe ich ja geplant gehabt heute das Westvleteren zu veröffentlichen, aber durch die Erkältung ist das mit dem Riechen eine größere Herausforderung als sonst. Daher habe ich mir gedacht, trink mal lieber ein Bier, was ein bisschen kräftiger ist und was würde sich da besser anbieten als ein IPA. Deswegen gibt das diese Woche das Incredible Pale Ale von Hopfenstopfer.

Beim Einschänken fallen gleich zwei Sachen auf: Zum Einen ist es die schöne Farbe des Bieres – ein leuchtendes Orange (14EBC), zum Anderen der Geruch! Das Incredible Pale Ale riecht ganz herrlich frisch und fruchtig. Außerdem sind auch noch Noten vom Mandarine zu finden. Geschmacklich ist das Bier schön vollmundig und gut karbonisiert. Wie es sich für ein IPA gehört, ist es auch schön bitter. Im Abgang ist das Bier dann wiederrum sehr trocken – einen Effekt, den ich immer sehr schön finde; man trinkt etwas Flüssiges und der Mund ist danach trocken.

Am Ende kann ich sagen, das Hopfenstopfer – Incredible Pale Ale ist ein gutes IPA, gebraut mit vier Hopfensorten (Cascade, Safir, Taurus und Amarillo) und macht durchaus Lust auf zwei oder drei mehr.

In diesem Sinne, schönes Wochenende und das Westvleteren kommt dann so schnell wie möglich, denn die 500 Follower auf Instagram wurden erfolgreich geknackt. Nächste Woche Freitag beginnt ja der Dezember und da habe ich mir auch schon etwas Besonderes ausgedacht.

Hopfenstopfer – Citra Ale

Heute hatte ich mal so richtig Lust auf ein Pale Ale. Diese Biere sind definitionsgemäß nicht so stark und haben auch nicht so einen hohen Alkoholgehalt, wie zum Beispiel ein IPA oder andere Starkbiere. Ich habe mich also mal in meinem Bierregal umgeguckt und siehe da – ein Pale Ale.

Zum heutigen Freitag gibt es also das „Citra Ale“ vom Hopfenstopfer. Hinter dem Hopfenstopfer verbirgt sich die Brauerei Häffner Bräu GmbH. Der Name Hopfenstopfer klingt ja schon mal sehr verheißungsvoll. Das Etikett ist auch schön gestaltet und es finden sich viele Informationen, aber leider steht der Hopfen des Bieres nicht drauf. Dafür müsstest du dann auf deren Webseite nachgucken – ist aber auch keine Schwierigkeit. Was eine kleine Besonderheit des Citra Ales ist, es wird nicht nur mit Gerstenmalz sondern auch mit Weizenmalz gebraut. Ebenso wird nur eine Hopfensorte verwendet, die dem Bier auch seinen Namen verleiht – der US amerikanische Aromahopfen Citra.

Genug geschwafelt, ist schließlich Freitag. Im Glas kommt die schöne, Pale Ale typische, orangene Farbe wunderbar zur Geltung.

Geruchlich ist das Citra Ale echt stark unterwegs. Hier macht der Hopfenstopfer seinem Namen alle Ehre – ich kann mir gut vorstellen, dass hier nicht gerade mit dem Citra gespart wurde. Das Bier riecht daher auch sehr fruchtig, wie so eine geöffnete Hopfentüte eben. Wenn du noch nie Hopfen gerochen hast, hier bekommst du eine gute Idee davon, wie Hopfen so riecht. Man könnte bestimmt auch Früchte erwähnen, aber für mich riecht das nach Hopfentüte und nicht nach Frucht XYZ.

Geschmacklich ist das Citra Ale auch gut. Ein wunderbar leichtes Bier – gut karbonisiert, finde ich immer ein bisschen leckerer. Das Bier ist mit seinen 25 IBU nun auch nicht sonderlich bitter und du kannst ebenfalls eine leichte Malznote herausschmecken. Der verwendete Hopfen verleiht dem Bier das typische Geschmacksprofil von Pale Ales – Zitrusfrüchte.

Zum Abschluss – Name ist Programm! Das Bier wurde/wird ganz ordentlich mit Hopfen gestopft. Auf der einen Seite macht es das Bier sehr interessant, auf der anderen Seite finde ich es schade, dass das Geruchsprofil sich nicht mit der selben Intensität im Geschmack wiederspiegelt, aber das mag ja auch so gewollt sein. Ich würde es trotzdem immer wieder trinken und gerade im Sommer ein super Begleiter beim Grillen – Prost!