Pale Ale – Schoppe Bräu

Auch wenn es ein bisschen später ist, ich wünsche euch ein frohes neues Jahr 2020! Ich habe mir gedacht, das neue Jahr fange ich mal ganz entspannt mit einem Pale Ale von der Schoppe Bräu an. In den letzten Wochen habe ich zwar keine Artikel auf dem Blog geschrieben, aber das Biertrinken habe ich selbstverständlich fortgesetzt – das klingt jetzt auch irgendwie deutlich dramatischer als es gemeint war, aber ich denke das Publikum eines Bierblogs wird das schon richtig bewerten können. 

Pale Ale von Schoppe Bräu

In den letzten Wochen bzw. Monaten habe ich einen leckeren Auszug aus dem Sortiment der Brauerei probieren können und ich bin sehr begeistert von der Vielfallt, aber auch vom Geschmack der einzelnen Biere. Selbstverständlich schmeckt einem das eine Bier besser als das andere, aber das ist auch normal und wäre schlimm, wenn dem nicht so wäre. Das Pale Ale hat mir besonders gut geschmeckt und deswegen wollte ich das mit euch teilen. Farblich ist es ganz typisch für ein Pale Ale: Bernstein. Vom Geruch her hat es mich ein wenig an selbstgebrautes Bier erinnert, was vielleicht an der verwendeten Hefe liegt. Außerdem hat das Bier schöne Fruchtaromen von Mandarine – lädt einfach zum Trinken ein. 

Beim ersten Schluck fällt mir das doch eher leichte Mundgefühl auf und die schöne Karbonisierung des Bieres. Trotz des leichten Mundgefühls ist es ein schönes vollmundiges Bier mit leckeren Fruchtaromen. 

Mir hat das Bier sehr gut geschmeckt und falls es dir im Supermarkt oder im Onlinehandel einmal über den Weg laufen sollte, kann man hier gut zuschlagen. Das gilt übrigens auch für die anderen Biere aus dem Sortiment der Brauerei. 

In diesem Sinne, schönen Sonntag und bis demnächst!

Cheers Leif

Uiltje Brewing Company – FF LEKKER MET JE BEK IN HET ZONNETJE

Für viele von uns ist die Zeit der Fußballweltmeisterschaft eine ganz besondere – so auch bei mir, und wenn dann noch großartige Gäste vorbeikommen, ist an ein regelmäßiges Bloggen leider nicht so wirklich zu denken.

Passend zum Sommer, zum Draußen sitzen, zum Fußball gucken, oder was du auch immer gerne bei traumhaften Wetter machst und dabei ein leckeres Bier trinkst, dass „FF LEKKER MET JE BEK IN HET ZONNETJE“ ist dafür ein super Begleiter. Auf deutsch bedeutet der Name des Bieres ungefähr so viel wie schön mit dem Schnabel in der Sonne sein. Mit dem Wissen, dass die Brauerei Uiltje (Eule) heißt, ist das dann auch einer zum Schmunzeln.

Da es sich bei dem Bier um ein sessionable pale ale mit 3,6% Alkohol handelt, kannst du auch ein, zwei, drei trinken ohne gleich den Rest des sonnigen Nachmittags zu verschlafen.

Bei der Beschreibung will ich dich heute auch gar nicht groß auf die Folter spannen. Das Bier hat eine schöne satte Farbe, die an Bernstein erinnert.

Beim Riechen kommen schöne fruchtige Noten durch, die mich an reife Äpfel erinnern. Durch diese schönen, fruchtigen und sommerlichen Noten passt das Bier gleich nochmal so gut zu dieser traumhaften Jahreszeit.

Am wichtigsten bei der ganzen Thematik ist ja immer der Geschmack und der ist sehr lecker. Das Bier von Uiltje ist sehr leicht, was bei einem sessionable pale ale nun auch keine große Überraschung darstellt. Es hat eine angenehme Bitterkeit und leichte Fruchtnoten. Die Karbonisierung erinnert eher an ein Weizen, aber das ist bei dem warmen Wetter auch sehr passend.

Also wenn die Sonne mal wieder zum gemütlichen Verweilen einlädt, dann LEKKER MET JE BEK IN HET SONNETJE.

In diesem Sinne, genieß den Sonntag und am kommenden Freitag habe ich wieder eine leckere Empfehlung von Brewcomer für euch.

Mashsee – Captain Blaubeer – Brewcomer

Da ist es schon wieder so weit, die Woche ist rum und der Freitagabend ist da – gibt ja so Wochen, da geht das einfach unglaublich schnell. Passend zum heutigen Bier werde ich euch auch gleich mal ein Seemannsgarn erzählen.

Nein, Spaß bei Seite, Lars hat mir ein weiteres interessantes Bier mitgegeben und zwar das Captain Blaubeer von der Brauerei Mashsee aus Hannover. Für die von euch, die es noch nicht wissen, der Maschsee ist ein künstlicher See in Hannover und was würde für eine Biermarke besser passen als Mashsee (Mash = englisch für Maische).

Das Capatin Blaubeer ist ein Baltic Porter und wenn du dich nun fragst, was ist eigentlich ein Baltic Porter, dann guck doch mal beim Baltic Porter von Czernys Küstenbrauerei.

Das Captain Blaubeer ist das Ergebnis, wenn der Brauer eine Baltic Porter und das Hopfenstopfen eines IPA verbindet. Ob man deswegen nun gleich Blaubeeren in einem Bier schmecken kann?

Die Farbe ist ganz typisch für ein Baltic Porter – wenn du das Bier ins Licht hältst, dann wirst du erkennen, dass die Farbe eigentlich ein ganz tiefes rot ist und nicht wie es scheint, schwarz. Auf dem Captain Blaubeer thront dann ein ganz feinporiger Schaum, der schon fast an ein Stout erinnert.

Beim Riechen kannst du die charakterlichen Röstnoten ausmachen. Außerdem finde ich noch Kaffee und Malzsüße. Nun kommt aber der Clous – denk mal ganz ganz kräftig an Blaubeeren und steck die Nase wieder ins Glas – merkst du was? Bei mir hat es jedenfalls funktioniert.

Selbstverständlich findest du beim Schmecken die typischen Röstaromen. Gleichzeitig zaubert dir der Captain eine leichte Bitterkeit, die vom Hopfen kommen kann, auf die Zunge. Des Weiteren kannst du noch leichte Noten von Karamell und Toffee ausmachen.

Was mir am Captain Blaubeer sehr gut gefällt ist, dass es kein typisches Baltic Porter ist. Es hat zwar die typischen Elemente, wie die Farbe und die Röstaromen, aber es hat eben auch noch mehr wie z.B. die Bitterkeit vom Hopfen und vielleicht klappt es bei dir ja auch und du findest die Blaubeeren im Bier. Trotz all diesen Facetten bleibt das Bier noch sehr schlank. Ich muss sagen, dass es ein sehr gelungenes Bier ist und wenn du auch mal den Geschichten des Captain Blaubeer lauschen möchtest, kannst du das bei Brewcomer im Onlineshop finden.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein schönes Wochenende. Falls du ebenfalls ein Heimbrauer bist, ich werde am Sonntag ein belgisches Blond brauen und das Rezept am Montag mal auf dem Blog veröffentlichen.

 

Gran Cru – Brasserie St-Feuillien

Ich hoffe ihr hattet schöne und besinnliche Weihnachtstage? Bei mir beginnen so langsam die Vorbereitungen für Silvester und am Ende stelle ich dann jedes Jahr aufs Neue fest, dass ich eigentlich nur einen Bruchteil von dem geschafft habe, was ich mir für die freien Tage vorgenommen habe. Gleichzeitig ist es bestimmt auch gut, die besinnliche Zeit auch mal dementsprechend zu verbringen.

Heute kommt dann auch das letzte Bier des Jahres und der Umbau der Webseite wird die nächsten Tage seinen Lauf nehmen – also nicht wundern wenn das ein oder andere bei deinem nächsten Besuch anders aussieht.

Dieses Mal geht es wieder nach Belgien – genauer gesagt nach Le Roeulx zu der Brauerei St-Feuillien. Die Brauerei ist für mich keine Unbekannte, weil die einige echt leckere Biere im Sortiment haben und ich denke mir, dass das Grand Cru – ein extra-blond – einen würdigen Jahresabschluss darstellen wird. 

Die Farbe des Grand Cru ist ein sattes Sonnengelb und verziert wird das Bier mit einer schönen feinporigen Schaumkrone.

Für meine Nase ist das Bier dennoch eine kleine Herausforderung, weil ich es schwierig finde die feinen Bestandteile, die auf der Webseite von der Brauerei beschrieben werden, herauszuriechen. Für mich riecht es wie ein ganz typisches belgisches Blond-Bier – einfach sehr lecker.

Geschmacklich ist es dann einfacher: Das Grand Cru hat anfänglich eine leichte Süße, gefolgt von einer leicht nussigen Note – fast so ein bisschen wie beim Sekt, nur eben nicht so intensiv. Ebenfalls fällt auf, dass es ein angenehm cremiges Bier ist.

Meiner Meinung nach hat das Grand Cru von der Brauerei St-Feuillien die Erwartungen erfüllt und stellt einen guten Jahresabschluss für den Blog dar. Es ist ein sehr leckeres und rundes Bier, was sich aber definitiv von anderen Blond-Bieren unterscheidet. Es hat ein deutlich feineres Geschmacksprofil und es ist ein super Bier um den Tag ausklingen zu lassen. Ich würde ja fast sagen, dass es einem einen Moment des Innehaltens schenken kann. 

Das Jahr 2017 war für mich der Versuch zu gucken, ob ich es zeitlich schaffe einen Blog auf die Beine zu stellen. Meistens ist es mir ganz gut gelungen, aber ich habe hier und da noch ein paar Punkte gefunden, die ich verbessern möchte.

Bevor ich mich nun für dieses Jahr verabschiede, möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei euch allen bedanken und ich hoffe euch auch 2018 wieder hier begrüßen zu dürfen!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr 2018 und ich freue mich schon jetzt auf die unzähligen Biere und Entdeckungen, die dieses Jahr hoffentlich kommen werden.