Uiltje – Me Myself & IPA – A SHOCKINGLY NARCISTIC IPA

Vor einiger Zeit haben wir beim Einkaufen bei Albert Heijn ein paar Biere der Brauerei Uiltje gefunden, die irgendwie alle großartige Namen hatten. Vor ein paar Wochen hatte ich ja schon das FF LEKKERE MET JE BEK IN HET ZONNETJE vorgestellt und heute habe ich für euch:

ME MYSELF & IPA – A SHOCKINGLY NARCISSISTIC IPA.

Keine Ahnung wer sich da die Namen ausdenkt, aber die Person gibt auf jeden Fall Vollgas.

Bei dem Beitrag von Frau Gruber hatte ich bereits geschrieben, warum die Dose eine sehr gute Verpackung für Biere ist. Auf dem Etikett des ME MYSELF & IPA – A SHOCKINGLY NARCISSISTIC IPA steht extra der Hinweis, dass man das Bier so schnell wie möglich trinken solle. Bei einem IPA ist die Frische des Bieres besonders wichtig, weil die Hopfenaromen mit der Zeit abgebaut werden. Das IPA lebt von genau diesen starken bzw. ausgeprägten Hopfenaromen und dann wäre es sehr schade, wenn genau dieses Merkmal durch eine zulange Lagerung verloren gehen würde. Es gibt durchaus Biere, die man sehr lange lagern kann und deren Geschmack hierdurch auch positiv beeinflusst werden soll – das Westvleteren 12 wäre ein Beispiel.

Zurück zum eigentlichen Bier, die Farbe passt perfekt zum derzeitigen Wetter: ein herrliches sattes sonnengelb.

Geruchlich liefert das ME MYSELF & IPA – A SHOCKINGLY NARCISSISTIC IPA genau das, was man bei dem Titel erwarten kann. Das Bier riecht angenehm frisch nach Hopfen. Außerdem hat es köstliche Zitrus- und Mangonoten und es erinnert ein bisschen an frisch gemähten Rasen.

Geschmacklich ist es genau so, wie ein IPA sein muss – bitter.

Mit dem 7% Alkohol und der leckeren Bitterkeit ist das für mich ein sehr gutes IPA, was sich sehr gut auf dem Balkon bei Sonnenschein trinken lässt und dem Bierstil IPA gerecht wird.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Sonntagabend und am kommenden Freitag habe ich mal wieder ein Bier von Lars für euch.

Cheers!

VAN VOLLENHOVEN & CO – Poesiat & Kater

Diese Woche geht es mal wieder in die gefühlte Bierhauptstadt der Niederlande: Amsterdam. Ich bin immer wieder sehr erstaunt darüber, wie viele Biermarken und auch Brauereien ihren Sitz in Amsterdam haben.

Die Brauerei Poesiat & Kater hat eine Bierreihe, die auf historischen Rezepten basiert. Hierzu zählen Bierstile wie Bockbier, Stout und Ale. Ich habe das EAST INDIES PALE ALE probiert. Das Besondere des Bieres ist eine der Zutaten. Neben den Klassikern wie Hopfen, Wasser, Gerste und Hefe kommt ebenfalls spanischer Brandwein mit dazu. Ob der Brandwein dem Bier nun einen speziellen Charakter verleiht oder nicht, das werde ich euch am Ende des Artikels erzählen. Alleine die Idee finde ich schon sehr cool und faszinierend – dementsprechend groß ist auch die Vorfreude das Bier zu probieren.

Die Farbe des Bieres ist ein herrliches sonnengelb mit einer schönen Schaumkrone.

Der Geruch des Bieres passt herrlich zur Farbe, es riecht angenehm frisch und es hat eine leichte Säure, die an frische Äpfel aus dem heimischen Garten erinnert.

Geschmacklich ist das Bier eher leicht und herrlich rund bzw. harmonisch. Es ist nicht sonderlich bitter oder hopfig, aber im Abgang entwickelt sich ein ganz besonderer Geschmack. Das Bier entwickelt eine super interessante Bitterkeit, die nicht an die Hopfenbitterkeit erinnert. Sie erinnert viel mehr an die Bitterkeit einer Grapefruit.

Nach einer erfolgreichen Verkostung kann ich sagen, dass mir der zusätzliche Geschmack des Brandweins sehr gefällt – jedenfalls vermute ich, dass diese besondere Bitterkeit daherkommt. Es ist ein weiteres geniales Bier für einen herrlichen Sommerabend. Gerade auch durch die Kombination der frischen und der leichten Säure passt es herrlich.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen ruhigen Sonntag und bis Freitag!

Uiltje Brewing Company – FF LEKKER MET JE BEK IN HET ZONNETJE

Für viele von uns ist die Zeit der Fußballweltmeisterschaft eine ganz besondere – so auch bei mir, und wenn dann noch großartige Gäste vorbeikommen, ist an ein regelmäßiges Bloggen leider nicht so wirklich zu denken.

Passend zum Sommer, zum Draußen sitzen, zum Fußball gucken, oder was du auch immer gerne bei traumhaften Wetter machst und dabei ein leckeres Bier trinkst, dass „FF LEKKER MET JE BEK IN HET ZONNETJE“ ist dafür ein super Begleiter. Auf deutsch bedeutet der Name des Bieres ungefähr so viel wie schön mit dem Schnabel in der Sonne sein. Mit dem Wissen, dass die Brauerei Uiltje (Eule) heißt, ist das dann auch einer zum Schmunzeln.

Da es sich bei dem Bier um ein sessionable pale ale mit 3,6% Alkohol handelt, kannst du auch ein, zwei, drei trinken ohne gleich den Rest des sonnigen Nachmittags zu verschlafen.

Bei der Beschreibung will ich dich heute auch gar nicht groß auf die Folter spannen. Das Bier hat eine schöne satte Farbe, die an Bernstein erinnert.

Beim Riechen kommen schöne fruchtige Noten durch, die mich an reife Äpfel erinnern. Durch diese schönen, fruchtigen und sommerlichen Noten passt das Bier gleich nochmal so gut zu dieser traumhaften Jahreszeit.

Am wichtigsten bei der ganzen Thematik ist ja immer der Geschmack und der ist sehr lecker. Das Bier von Uiltje ist sehr leicht, was bei einem sessionable pale ale nun auch keine große Überraschung darstellt. Es hat eine angenehme Bitterkeit und leichte Fruchtnoten. Die Karbonisierung erinnert eher an ein Weizen, aber das ist bei dem warmen Wetter auch sehr passend.

Also wenn die Sonne mal wieder zum gemütlichen Verweilen einlädt, dann LEKKER MET JE BEK IN HET SONNETJE.

In diesem Sinne, genieß den Sonntag und am kommenden Freitag habe ich wieder eine leckere Empfehlung von Brewcomer für euch.

Jopen – Lentebier

In Den Haag hat sich nun endlich der Frühling entschlossen vorbeizukommen und er hat die herrliche Frühlingssonne und wärmere Temperaturen mit im Gepäck. Außerdem ist heute Karfreitag und damit ist schon quasi Ostern und deswegen habe ich mich dazu entschlossen euch heute eines der holländischen Osterbiere vorzustellen. Ferner passt es thematisch äußerst gut zum Frühling. Lente ist nämlich das holländische Wort für Frühling.

Heute gibt es mal wieder ein Bier von der Jopen Brauerei aus Harlem (Amsterdam). Ich hatte letztes Jahr schon mal das Hop zij met ons vorgestellt und in der Zwischenzeit noch ein paar andere Biere von der Brauerei getrunken und ich kann nur sagen, wenn du mal die Chance hast, probieren!

Jetzt habe ich genug gesabbelt und es wird mal Zeit, dass wir zum eigentlichen Thema kommen – dem Lentebier. Beim Einschenken fällt gleich dieser schöne feinporige Schaum des Bieres auf, der sich schwungvoll auf das frühlingsgelbe Bier legt.

Außerdem kommt dir beim Einschenken ein ganz angenehmer Geruch in die Nase, der sofort Lust auf mehr macht. Das Lentebier hat angenehme frische Noten, aber auch leichte Noten vom Koriander. Es riecht auch angenehm hopfig sowie nach Zitrusfrüchten.

Wenn einem so die Frühlingssonne ins Gesicht scheint, der Arbeitstag furchtbar lang war und man die schöne Aussicht vom Balkon genießt, dann ist die Vorfreude auf einen Schluck des gutaussehenden und lecker riechenden Bieres schon sehr groß – und es schmeckt.

Das Lentebier ist ein schlankes Bier mit einer ganz leichten Malzsüße am Anfang. Danach folgen dann ganz kurz dieser leckere Koriandergeschmack und im Abgang macht sich eine angenehme Bitterkeit des Hopfens im Mund breit. Kurzum ein schönes rundes Bier, mit einem tollen Geschmacksprofil – so geht Frühling!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Osterwochenende und der Plan ist am Ostermontag einen weiteren Post zu veröffentlichen.

Prost!

Brouwerij Frankendael – Three Idiots Tripel Spiced

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass sich Amsterdam zu einer – wenn nicht sogar der Bierstadt schlecht hin entwickelt. Das heutige Bier kommt ebenfalls aus Amsterdam und wenn ich so in mein Bierregal gucke, dann sehe ich da noch den ein oder anderen Kandidaten für den Blog, der ebenfalls aus dieser schönen Stadt kommt. Weitere Biere aus Amsterdam sind beispielsweise Brouwerij ´t Ij mit ihren zahlreichen Vertretern, die Cinema Brewer und Jopen – nur um mal eine kleine Auswahl zu nennen.

Am heutigen Freitag geht es also zur Brouwerij Frankendael und getrunken wird das Three Idiots Tripel Spiced oder einfach T.I.T.S. Das T.I.T.S. ist ein belgisches Tripel und ist mit seinen 9,5% Alkohol auch sportlich unterwegs – so wie es sich für ein gutes belgisches Tripel Bier gehört. 

Die Farbe des Bieres geht in Richtung Bernstein. Der Schaum ist leider nicht so wirklich vorhanden und verschwindet dann auch wieder recht schnell, aber das ist ja auch eher ein deutsches Kriterium.

Geruchlich ist das T.I.T.S. schon eine Besonderheit bzw. ich finde es sehr außergewöhnlich. Es riecht auf der einen Seite nach Kräutern, dann hat es aber auch etwas Pfeffriges. Ebenfalls finde ich Noten von Orange und Zitrusfrüchten im Bier. Nach einem so außergewöhnlichen Geruchsprofil habe ich dann mal schnell einen Blick auf das Etikett geworfen und siehe da, es befinden sich Pfeffer, Koriander und Orangenschalen im Bier. Für die Verfechter des deutschen Reinheitsgebotes ist das Bier also eher nichts – wenn ihr wüsstet was euch entgeht.

Nach so einer Zutatenliste und dem Geruch bin ich ja nun schon sehr gespannt, ob das T.I.T.S. geschmacklich das hält, was es geruchlich versprochen hat. Nach dem ersten Schluck muss ich sagen: Jo. Es ist ein ganz weiches Bier mit wenig Kohlensäure. Den Anfang des Geschmacksprofiles bildet eine leichte Süße, die an Honig erinnert, dicht gefolgt von einer leicht pfeffrigen Schärfe. Den Abschluss bildet dann die leichte Bitterkeit des Hopfens – großartig.

Das T.I.T.S. ist geruchlich sowie geschmacklich ein sehr komplexes Bier, aber ich finde es unglaublich interessant und wieder ein schöner Beweis dafür, was man alles mit ein paar Zutaten zaubern kann. Meiner Meinung nach ist es ein toller Vertreter für Craft-Beer und geschmackliche Vielfalt.

In diesem Sinne – ein schönes Wochenende und nächste Woche folge ich mal wieder einer Empfehlung von Brewcomer.

Brouwerij ´t ij – Natte

So da sind wir auch schon im November oder wie eine Radiostation in Norddeutschland zu sagen pflegt – Yesvember. Das Wetter wird ja meistens kälter und es regnet auch mal ein bisschen mehr – ideale Jahreszeit für deftiges Essen und schwerere Biere. Schwerer Biere sind beispielsweise Bockbiere, Dubbel, usw.

Deswegen habe ich mir gedacht, das Natte von der BROUWERIJ ´T IJ ist genau das richtige für dieses Wetter – es ist nämlich ein Dubbel.

Die Farbe des Natte ist mit Dunkelbraun (ca. 45 EBC) ganz typisch für ein Dubbel. Der aufmerksame Leser kann sich bestimmt schon denken, was ich beim Geruch des Bieres schreiben werde. Das Natte riecht leicht süßlich nach Malz und hat auch Röstnoten zu bieten. Außerdem riecht es ein bisschen nach Schokolade. Ich muss hierbei an Schokolade mit Rosinen denken, vielleicht spielt mir meine Erinnerung hier auch einfach einen Streich, aber ich meine, dass ich so eine Schokolade früher einmal gegessen habe.

Geschmacklich ist das Dubbel doch eine kleine Überraschung. Normalerweise sind diese Biere sehr mächtig, aber das Natte von der BROUWERIJ `T IJ ist hier das Gegenteil. Es ist ein eher leichtes Dubbel mit einem feinen Geschmacksprofil. Es hat eine leichte Süße und schmeckt ein wenig malzig. Was ich ganz „lustig“ finde, wenn du das Bier längere Zeit im Mund behälst, dann verändert sich das Mundgefühl. Anfangs schmeckt es ganz „normal“ und prickelt an der Zunge, aber es wird dann auf einmal ganz cremig. Kann man ausprobieren, muss man aber auch nicht – würde ich jetzt nicht auf eine Bucketlist schreiben.

Einen kleinen Ausblick möchte ich an dieser Stelle noch geben: Ich habe mir gedacht, dass ich bei 500 Followern auf Instagram das Westvleteren 12 mal vorstellen werde – ich habe die Hoffnung, dass das diesen Monat passieren wird.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

Brouwerij ´t ij – Ijwit

Wie schon angekündigt werde ich nun mal versuchen zwei Beträge pro Woche zu schreiben. Einen am Montag und einen am Freitag. Der August soll hier mal als Testlauf dienen um zu gucken, ob der zeitliche Aufwand auch zu schaffen ist.

Die Woche hat ja gerade erst angefangen und deshalb wollen wir geschmacklich auch mal langsam beginnen. Heute gibt es also ein Ijwit von Brouwerij’Tij. Das Ijwit ist ein Weizen und dieser Bierstil ist eher leicht. Die Farbe des Bieres ist schön hell gold – orange, richtig schön passend für einen Sommertag. 

Der Geruch ist ein bisschen besonders. Es riecht nach einem leichten und frischen Bier. Gleichzeitig ist da aber auch noch ein bisschen mehr. Auf dem Etikett steht das Koriander und Zitrone beim Brauen verwendet wurden. Ich denke, dass die Kombination aus dem beiden Zutaten den besonderen Geruch ausmachen.

Beim Trinken fällt mir gleich der Kontrast zwischen Vollmundigkeit und Leichtigkeit auf. Das Ijwit ist ja ein Weizen, und von daher ist es auch überhaupt nicht bitter. Der Koriander sowie die Zitrone kommen geschmacklich ebenfalls ein bisschen zur Geltung.

Abschließend kann ich sagen, dass das ein super Bier für einen Montag Abend ist. Ich empfehle hierzu auch ein lauschiges Plätzchen ohne nervige Einflüsse – ein gelungener Abschluss des Montags – Freitag ist ja zum Glück nicht mehr weit.

Brouwerij ´t ij – Flink

Das Motto dieser Woche ist: Nichts ist so beständig, wie die Unbeständigkeit selbst. Normalerweise versuche ich immer die Beiträge am Freitag Nachmittag online zu stellen aber diese Woche habe ich das leider nicht geschafft. Zum Einen war da der Kurzurlaub in Lissabon, den ich ja schon vergangene Woche erwähnt habe und zum Anderen war die Woche arbeitstechnisch doch ein bisschen anspruchsvoller – dieser Blog ist da leider doch nur das Hobby.

In meinem letzten Beitrag habe ich ja das Bierfest „Patio da cerveja“ in Lissabon erwähnt. Wir haben uns allerdings kurzfristig um entschieden und sind zu einem Tagesausflug nach Sintra aufgebrochen – hat nichts mit Bier zu tun, aber wenn du mal in Lissabon sein solltest, dann ist das definitiv eine Reise wert!

Deswegen schreibe ich diese Woche etwas über das Flink der Brouwerij ´t ij. Dem aufmerksamen Leser mag an dieser Stelle eine gewisse Häufigkeit der Brouwerij ´t ij auffallen. Das liegt daran, dass ich die Möglichkeit hatte deren gesamtes Sortiment zu erwerben und das zieht sich als kleine Serie so durch. Abgesehen davon schmeckten die bisher getrunkenen Biere auch alle sehr gut.

So nun aber mal Butter bei die Fische tun und zurück zum Wesentlichen: Das Flink – ein ungefiltertes Blond. Ungefilterte Biere haben die Eigenschaft immer diese sehr schmackhafte Trübung zu haben. Die Farbe des Bieres ist ein angenehmes Gold. Geruchlich ist das Flink gut dabei. Es riecht sehr lecker und frisch, gleichzeitig aber auch hopfig sowie nach Maracuja.

Geschmacklich fällt das Flink eher durch seine Schlankheit auf. Es geht fast ein wenig in die Richtung eines Session IPA. Beim Riechen wurden die Erwartungen nach Fruchtigkeit geweckt, aber beim Trinken kam dann eher ein sehr schlankes und bitteres Bier daher. Der Eindruck, dass das Flink doch sehr bitter wirkt, kommt vom dem eher schlanken Malzkörper des Bieres.

Mein abschließendes Fazit: Das Flink der Brouwerij ´t ij ist ein angenehmer Durstlöscher an einem lauschigen Sommerabend. Also genau passend zum heutigen Tag. Wir haben hier heute 30 Grad in Den Haag und da wird das Bier dann schon ganz flink leer.

Brouwerij ´t ij – Zatte

Zu Ostern hatte ich ja bereits das Paasij von der Brouwerij ´t ij getrunken und auch beschrieben, nun kommt das Zatte – ein biologisches Tripel. Hierzu habe ich auch nochmal einen kleinen Fun-Fakt am Rande: Das Zatte (zu deutsch berauschend) ist das erste Bier der Brouwerij ´t ij aus dem Jahre 1985.

Das Etikett auf der Flasche finde wieder sehr gelungen. Mir gefällt die rautenförmige Aufmachung sehr. Warum auf dem Logo allerdings ein Vogelstraus ist, kann ich nicht sagen. Ich werde mich da mal schlau machen und hoffentlich kann ich da was im Zuge der nächsten Biere der Brouwerij ´t ij zu schreiben.

Die Farbe des Zatte ist ein schönes sattes gold-gelb. Das Bier ist wie das Paasij ungefiltert und daher auch trüb.

Das Zatte riecht angenehm nach Zitrusfrüchten, geht vielleicht schon ein wenig in die Richtung eines IPA. Leider weiß ich nicht, ob das Zatte gestopft wurde aber ich würde mich da nicht wundern.

Vielleicht muss ich mal die Reihenfolge ändern – manchmal kommt das Trinken für mich einfach zu spät im ganzen Prozess. Nun habe ich es ja endlich geschafft und muss sagen, das Zatte wirkt im Mund fast cremig bzw. es ist ein sehr vollmundiges Bier. Es hat eine dezente Bitterkeit und die Süße, die Tripel Biere gerne haben, ist auch eher dezent. Zur leichten süße und dezenten Bitterkeit gesellt sich noch ein schöner leichter Geschmack nach Zitrusfrüchten.

Der Abgang des Zattes ist auch ein bisschen speziell; beim Trinken wirkt es sehr cremig aber im Abgang gleichzeitig auch trocken. Ich finde das ist immer super – ich trinke ein Bier und der Mund wird dabei trocken – manchmal sind Wiedersprüche großartig.

Als Fazit kann ich gar nicht viel sagen. Es ist ein super rundes Bier, was man auf jeden Fall einmal getrunken haben sollte. Es ist eins der wenigen Biere, wo die Nase quasi in den Gaumen wandert oder aber der Gaumen hält, was die Nase verspricht – such es dir aus. Das Zatte von der Brouwerij ´t ij ist quasi ein zattes Erlebnis – das musste jetzt einfach mal sein…

 

Brouwerij ´t Ij – Paasij

Heute ist Karfreitag und was würde jetzt besser passen als ein Bier, das einen Bezug zu Ostern hat? Die Brouwerij ´t Ij hat hierfür genau das richtige im Programm: das Paasij – im Deutschen bedeutet das: „Osterei“.

Wer sich im Niederländischen ein wenig auskennt, der erkennt hier auch das kleine Wortspiel. Na kommst du drauf?
Eigentlich würde man das Wort folgendermaßen schreiben: Paasei. Die Brauerei liegt aber am Fluss Ij und darauf bezieht sich der Name des Bieres. So nun ist aber auch wieder genug kluggeschnackt.

 Das Etikett hat ein schönes Design und macht mit seinem Ostereibild einen schönen osterhaften Eindruck. Es befinden sich ebenfalls Anspielungen auf die Stadt Amsterdam auf dem Etikett.

Die Farbe des Bieres ist herrlich bernsteinfarbend und beim Einschenken bildet sich auch gleich eine wunderschöne Schaumkrone. Manchmal könnte man fast denken, dass selbst das Einschenken schon zum eigentlichen Biertrinken dazugehört…

Der Geruch des Bieres kommt in meiner Nase nicht ganz so stark zur Geltung, aber auch ich rieche leicht süßliche Facetten, sowie Noten von Kräutern. Eine Zutat des Bieres ist Koriander und den kann man an dieser Stelle sehr gut wahrnehmen.

Geschmacklich kommt der Koriander auch in einer angenehmen Art und Weise durch – mir schmecken Biere mit einer leichten Koriandernote meisten sehr gut. Das Bier hat eine schöne Balance zwischen der Bitterkeit, dem Koriander und der Malzigkeit. Beim Trinken hat man aber dennoch das Gefühl, dass das Bier sehr vollmundig ist.

Schlussendlich bleibt mir nur noch eins zu sagen, das Paasij der Brouwerij ´t Ij ist ein schönes Bier für Ostern und mein bevorzugtes Bier dieses Wochenendes.