No Juice – Schoppe Bräu

*** Please find an english Version below***

Es ist leider eine ganze Zeit her, dass ich einen neuen Beitrag auf dem Blog veröffentlich habe – aber auch bei Instagram war nicht sonderlich viel los. Diese Tatsache hat bei mir die Frage aufgeworfen, wie schnell kann/soll das Leben sein und ab wann wird es auch einfach zu schnell. Kann das Leben überhaupt zu schnell sein und was heißt das eigentlich „zu schnell“ und gibt es auch ein „zu langsam“? Ja ich weiß, das ist eine relativ philosophische Einleitung zu einem Beitrag, der sich nur um Bier drehen soll und dadurch auch eine gewisse Leichtigkeit vermitteln soll. Ich habe festgestellt, wenn man sich sehr schnell bewegt, dann fällt das Innehalten schwer und damit auch das Schreiben von diesen Beiträgen.

Schoppe Bräu – No Juice

Um einen leichten Einstieg nach so langer Zeit der Abwesenheit geben zu können, schreibe ich heute über ein alkoholfreies Bier. Ich habe vor einiger Zeit ein Paket von OnePint bekommen, hiervon habe ich ja auch schon immer mal Bier auf dem Blog gehabt, und da war auch das „No Juice“ von Schoppe Bräu dabei. 

Das bernsteinfarbene Bier erinnert von der äußeren Erscheinung eher an ein IPA als an ein alkoholfreies Bier. Ich weiß, dass der Vergleich nicht der Beste ist, weil wie sieht schon ein alkoholfreies Bier aus?!

Beim Einschenken des Bieres kamen schon ganz tolle Fruchtaromen aus dem Glas. Das „No Juice“ hat eher kräuterige bzw. grasige Noten.

Beim Trinken ist das Bier am Anfang schön bitter und im Abgang kommen dann fruchtige Noten und eine leichte Süße zum Vorschein.

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich erst beim Lesen des Etikettes gemerkt habe, dass es sich bei dem „No Juice“ um ein alkoholfreies Bier handelt. Beim Trinken habe ich es nicht gemerkt. Wenn du auf der Suche nach einem alkoholfreien Bier bist, dann kann ich dir dieses sehr empfehlen!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende!

*** English Version***

Some time has passed by since I wrote my last blog post and I was not that active on Instagram either. This has raised the question about the speed of life and how fast it has to be or how fast it should be. Moreover, is it possible that life is too fast and what does „too fast“ actually mean? It is also interesting to ask the question if life can be too slow instead of too fast. I know these are quite philosophical and heavy questions and a post about beer should be something light and entertaining. I recognized, if things are moving too fast, it is difficult to find the time and mood to write something light and entertaining. 

Nevertheless, in order to provide a smooth and easy start after the absence, I am writing about a non-alcohol beer today. Some months ago, the company “One Pint” sent me a tasting box with all kinds of beer and one of them is “No Juice” from Schoppe Bräu. 

The amber color reminds me of an IPA, rather than a non-alcoholic beer. I know this comparison is not the best because I don’t think that there is a typical appearance of non-alcoholic beers but I think you get the point. 

The No Juice has some nice fruity aromas and the beer smells like herbs and a little bit grassy.

The taste of the beer is relatively bitter in the beginning and followed by fruity notes as well as a bit of sweetness.

I have to admit, that I did not realize that the No Juice contains no alcohol until I read the label. As you might imagine, that was a big surprise for me. Therefore, I can recommend the No juice if you are looking for a non-alcoholic beer. 

Have a good weekend!

BeeHoppy – Skeppsgossen

Der Jetlag ist mittlerweile überwunden und ich habe mich nach dem Ausflug nach Austin wieder Zuhause eingelebt. Was mir allerdings ein wenig fehlt ist das BBQ, weil das schon verdammt lecker war.

Das Wochenende macht ja viele Menschen happy, so auch mich und deswegen gibt das heute das BeeHoppy von der Brauerei Skeppsgossen. Wenn ihr euch das Etikett ein bisschen genauer anguckt, dann werdet ihr auch sehen, warum das Bier „BeeHoppy“ heißt. 

Es ist ein IPA auch wenn die Farbe relativ dunkel dafür ist. Der Schaum ist bei meiner Flasche recht ausgebildet gewesen und er hielt auch lange. Die dunkle Farbe des Bieres verrät auch schon die geruchlichen Noten, die ich finden konnte. Es riecht eher süßlich und ein paar Röstnoten konnte ich auch finden.

BeeHoppy

Geschmacklich hat mir das Bier sehr gefallen. Es ist ein schönes vollmundiges Bier mit einer leichten Süße. Außerdem bildet die Bitterkeit ein angenehmes Gegengewicht zu der Süße. 

Mir schmeckte es sehr gut und bei dem Gedanken an das lange Wochenende, das auf uns zu kommt werde ich auch gleich wieder ganz happy. In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntagabend!

Austin Texas (USA)

Am Samstag ging der Wecker ganz entspannt um 05:15 Uhr morgens – wake up call for the USA! Ich darf für eine Woche in die USA fliegen, genauer gesagt nach Austin, Texas. Wenn ich mir Den Haag und Austin auf der Weltkarte angucke, dann wirkt das schon weit, aber auch nicht so weit, wie mir mein Flugticket verrät. Am Ende habe ich von Tür zu Tür angenehme 26 Stunden benötigt und habe nun 7 Stunden Zeitunterschied. Er Zeitunterschied macht mir zum Glück nicht so zu schaffen. Das einzig komische ist, dass ich um 16/17 Uhr brutal müde werde, weil es dann in Den Haag Zeit zum Schlafen ist. 

Auf geht es!

Neben dem Texas BBQ gibt das angeblich auch viele Brauereien in der Gegend – für mich also eine großartige Kombination was das angeht. Am Sonntag wurde dann ein wenig die Stadt erkundet – ganz unamerikanisch zu Fuß. Dazu muss ich aber noch sagen, dass Austin Downtown nicht so groß ist wie Manhattan in New York. Hier mal ein oder zwei Blocks zu gehen wirkt deutlich kürzer als in NYC und es sind auch weniger Menschen unterwegs. 

Congress Avenue – Austin (TX)

Vom Hotel ging es dann über einen kleinen Weg entlang des Colorado River in Richtung Congress Avenue. Es scheint wohl eine der Hauptstraßen der Stadt zu sein und führt einen auf direktem Weg zum Kapitol. Das Straßenbild ist so, wie man sich das für eine amerikanische Stadt vorstellt – breite Straßen und große Autos.

Die Scooter

Was es hier aber wie Sand am Meer gibt, sind electronic scooter. Die liegen hier alle 10 Meter rum und warten nur darauf benutzt zu werden. Es stehen zwar überall Schilder, dass man sie nicht auf dem Bürgersteig benutzen darf, aber ich denke ihr könnt euch schon vorstellen, dass der Aufforderung keine große Beachtung geschenkt wird.

Kapitol in Austin

Das Kapitol ist definitiv eine Reise wert. Die Besichtigung ist umsonst und für einen Sonntag war es dann auch ganz schön gut besucht. Außerdem bekommt man einen kleinen Eindruck, wie von hier aus der Bundesstaat regiert wird.

So viel gehen und angucken macht auch immer durstig und deswegen habe ich mir vor dem Abendessen noch ein Bier der Brauerei Blue Moonbestellt. Es ist ein belgian-style wheat alegeworden. Der Barkeeper hat eine Orangenscheibe an den Rand des Glases gemacht, was ich jetzt ein bisschen merkwürdig fand, aber andere Länder andere Sitten. 

Blue Moon – belgian-style wheat ale

Die Farbe des Bieres passte dann aber auch wieder sehr gut zu der Orangenscheibe und geschmacklich ist das Bier auch sehr gut gewesen. Der Geruch ist nicht sonderlich spektakulär gewesen, mag aber auch an der verstopften Nase gelegen haben – die Klimaanlage macht mich auf Dauer fertig. Leichte Fruchtnoten konnte ich aber auch mit der verstopften Nase finden. 

Am Ende des Glases angekommen kann ich sagen, dass es ein schönes rundes Bier ist, dass sich gut für einen entspannten Ausklang des Tages eignet. 

Ich habe noch ein zwei Tipps bekommen, wo ich unbedingt hingehen muss um ein Bier zu trinken. Mal gucken, wie die weitere Planung der Woche aussieht, aber ich bin doch sehr optimistisch, dass das klappen wird – ansonsten müssen einfach andere Dinge abgesagt werden.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche auch wenn es diese Woche alles ein wenig verschoben ist.

Cheers

Früh Kölsch

Diese Woche habe ich mal kein belgisches bzw. niederländisches Bier, sondern ein ganz typisch deutsches Bier.

Ich durfte vor einiger Zeit für einen Tag nach Köln fahren. Kurz bevor es mit dem Zug zurück nach Hause ging, habe ich mir noch schnell eine Flasche Kölsch am Bahnhof gekauft.

Kölner Dom

Neben dem Kölner Dom ist Kölsch das Markenzeichen der Stadt Köln. Gleichzeitig ist das Bier auch Teil einer großen Rivalität zu Düsseldorf. Dort gibt es nämlich nur das Düsseldorfer Alt zu trinken und ganz gewiss kein Kölsch. Die ganzen Witze und Vergleiche verkneife ich mir an dieser Stelle.

Mittlerweile gibt es aber eine junge Biermarke, die versucht sich genau zwischen den beiden Extremen zu positionieren: Költ. Ich versuche mal bei meinem nächsten Besuch in der Gegend ein Költ Bier zu bekommen um das auch einmal probieren zu können. Habt ihr von dem Bier schon einmal gehört?

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Kölsch. Dies ist ein obergäriger Bierstil mit einer langen Tradition in der Stadt Köln. Früher gab es sehr viele Brauereien, die das Bier gebraut und verkauft haben. Heute sind nur noch wenige Brauereien übriggeblieben, aber vielleicht wird sich das ja im Zuge der neuen Bierbewegung auch wieder ändern. 

Ebenfalls besonders ist das Glas bzw. die Kölsch-Röhre. Dieses Glas ist für deutsche Verhältnisse mit 0,2l relativ klein. Gleichzeitig erlaubt die Form des Glases aber auch ein relativ schnelles Trinken des Bieres.

Früh Kölsch

Die Farbe ist ähnlich wie bei einem Pils, klar und sonnengelb. Der Geruch ist ganz biertypisch, aber besondere Noten kann ich leider nicht ausmachen.

Das Früh Kölsch ist nicht bitter. Man kann das Bier ganz wunderbar trinken ohne sich große Gedanken über den Geschmack machen zu müssen. Es ist wunderbar geeignet um den Tag ausklingen zu lassen bzw. um einen langen Tag abzurunden.

Also wenn es euch mal nach Köln verschlägt, dann trinkt doch mal ein Kölsch. Falls ihr vorher auf die Kieler Woche gehen solltet, dann guckt mal, ob ihr da nicht auch einen Kölsch Stand finden – so war es jedenfalls in den letzten Jahren. 

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag!

Cheers.

Norrlands – Ljus

Letzte Woche habe ich von dem Ausflug auf die Insel Texel berichtet. Ich hatte mir auch noch ein paar Biere mitgenommen um sie zu trinken und dann schöne Fotos zu machen. Während der Zeit auf der Insel war ich allerdings so beschäftigt mit wandern und ausruhen, dass das Vorhaben dann soweit nach hinten gerutscht ist, dass es am Ende gar nicht mehr stattgefunden hat. 

Norrlands – Ljus

Heute war der Plan an dem CPC (City Pier City) Lauf in Den Haag teilzunehmen und entspannte 10km zu laufen und danach den Sonntag, mit einem dieser Biere, entspannt ausklingen zu lassen. Das Wetter hatte leider andere Pläne und der Lauf wurde kurzerhand wegen des schlechten Wetters abgesagt. 

Das schlechte Wetter

Der CPC Lauf findet jedes Jahr Anfang März statt und ist ein riesen Event hier in Den Haag. Es gibt verschiedene Distanzen (5km, 10km und Halbmarathon) sowie einen Lauf für Kinder. Die Niederländer sind eine Nation der Läufer und dann kommt bei so einem Event ganz schnell eine Teilnehmerzahl von über 40.000 Läufern zustande.

Immerhin war die Ausrüstung komplett

Ich wollte auch noch ein paar Fotos von dem Event machen und dann hier mit einfließen lassen. Da es dieses Jahr nicht geklappt hat und ich im vergangenen Jahr keine Kamera mit dabei hatte, muss ich wohl nächstes Jahr wieder teilnehmen. 

Das Bier habe ich mir dennoch nicht entgehen lassen und es war köstlich. Die Farbe ist so, wie es sich für ein Lager gehört – ein schönes klares sonnengelb. Der Geruch und der Geschmack waren ebenfalls ganz typisch für ein Lager. Das Norrlands war sehr lecker und es hätte nach den 10km bestimmt noch ein bisschen besser geschmeckt, aber man kann nicht alles haben. 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend! 

Eilandkriebel – Blond

An diesem Wochenende ging es zu einem verlängerten Wochenende auf die Insel Texel und weil ich mal etwas Neues ausprobieren möchte, habe ich mir gedacht, dass ich euch einfach mal mit auf die kurze Reise nehme. Das Ziel der Reise ist die Lounge des Hotels Greenside in der kleinen Ortschaft De Koog.

Zuerst geht es mit dem Zug von Den Haag über Amsterdam in den Norden von Holland. An dieser Stelle muss ich sagen, dass das Zugnetz in den Niederlanden großartig ist.

Den Haag Centraal

Die Taktung der Züge ist unglaublich eng und die Preise sind vergleichsweise niedrig. Umgestiegen wurde in Sloterdijk – der Bahnhof ist nicht ganz so cool, weil man einmal quer durch das Gebäude muss um zu dem nächsten Gleis zu kommen, aber was muss das muss.

In Den Helder angekommen, geht es raus aus dem Bahnhof und ab zum Bus – Wartezeit: 10 Minuten. 

Der Bus fährt einen quasi non-stop zur nächsten Station: Dem Schiff.

Das Schiff

Mit dem Schiff geht es auf die Insel Texel und die Überfahrt kostet ganze 1,35€. Nach dem erfolgreichen Übersetzen mit dem Schiff geht es zum nächsten Bus, der einen dann nach De Koog fährt und schon auf einen wartet. Kurze Zeit später: Das Ziel ist erreicht – Füße hoch, nichts mehr machen, nur noch genießen. 

Das Ziel

In der Lounge angekommen, gibt es das Frühlingsbier der Familienbrauerei Diks – Eilandkriebel (Blond) und dazu ein paar Bitterballen. 

Bier und Bitterballen

Das Bier hat eine schöne helle Farbe, die vielleicht ein wenig an den Frühling erinnern könnte. 

Geruchlich ist das Bier herrlich fruchtig und riecht angenehm frisch – ich könnte schon wieder schreiben, „so ähnlich wie der Frühling“, aber das lasse ich an dieser Stelle.

Das Eilandkriebel schmeckt angenehm fruchtig, ist so gar nicht bitter und sehr wohltuend nach einer so langen Reise. 

Bitterballen

Die Bitterballen schmecken übrigens auch hervorragend – ich muss dringend nach einem Rezept suchen und die einmal selber machen, sonst bin ich verloren sobald ich dieses Land verlasse. Die Kombination Lounge, Bitterballen, Wochenende und gutes Bier ist fast unschlagbar. Der Trip war großartig, das Essen lecker und das Wetter naja (störte allerdings nicht).

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und am kommenden Wochenende erzähle ich von dem Gepäck, was ich mitnahm, aber leider überhaupt nicht benutzt habe. 

Bryggeri Skeppsgossen – Neptun UPA

Am heutigen Sonntag habe ich für euch das Neptun UPA von der Bryggeri Skeppsgossen (Schweden). Das ist übrigens die selbe Brauerei, die auch das Chapman IPA braut – die ähnliche Gestaltung des Etiketts ist ebenfalls ein guter Hinweis.

Die Farbe des Neptun ist eher ein bisschen dunkler, was schon ein guter Hinweis auf den Geschmack sein könnte.

Was mir bei Bieren immer besonders gut gefällt, man riecht an ihnen und bekommt sofort Lust darauf sie zu trinken. Genau dieses Phänomen erzeugt auch der Geruch des Neptun bei mir – was das genau ausmacht kann ich nicht näher definieren. Das Bier riecht leicht malzig bzw. es geht in Richtung Karamell. Durch die Karamellnoten wirkt es eher ein bisschen süßlich. Außerdem finden sich leichte Fruchtaromen.

Geschmacklich folgt das Neptun seinem geruchlichen Profil. Es schmeckt leicht bitter und malzig. 

Mir gefällt das Bier sehr gut und es ist eine schöne Begleitung um das Wochenende ausklingen zu lassen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend!

Cheers

Frau Gruber – Written in Stone

Der Artikel an diesem Wochenende hat leider mal wieder etwas auf sich warten lassen, aber heute musste ich erstmal ein Bier brauen.

Nachdem das Bier gebraut, die ganzen Geräte wieder geputzt und weggeräumt sind, war es dann endlich soweit – der Weizendoppelbock von Frau Gruber. 

Wer Frau Gruber ist und was es mit dem Namen auf sich hat, habe ich bereits in dem Artikel von Yeast is King beschrieben.

Die Farbe des Bieres liegt zwischen braun und dunkelbraun (36-45 EBC) und der feinporige Schaum ist auch relativ langanhaltend.

Frau Gruber – Written in Stone

Der Geruch ist herrlich angenehm – er lädt schon quasi zum Trinken ein. Es riecht ein bisschen süßlich, aber auch herrlich fruchtig. Also es riecht nicht so fruchtig wie ein IPA, was ja auch durchaus Sinn ergibt, denn ein Weizendoppelbock ist ja auch ein ganz anderer Stil. Geruchlich geht es mehr so in die Richtung von Kirsche bzw. Pflaume. 

Geschmacklich gefällt mir das Written in Stone ebenfalls sehr gut. Es fühlt sich herrlich leicht und weich im Mund an. Es ist schön vollmundig und hat überhaupt gar keine Bitterkeit. Es entfaltet dieselbe Fruchtigkeit am Gaumen, wie zuvor in der Nase. 

Frau Gruber – Written in Stone

Ich finde, dass das ein herrlich ausbalanciertes Bier ist und es schmeckt mir auch sehr gut. Ich habe vor einiger Zeit auch mal versucht ein Weizendoppelbock zu brauen, aber der war leider für meinen Geschmack viel zu süß geworden. Ich habe es damals auch mit der Karbonisierung übertrieben, was im Folgenden endete: Wenn ich die Flaschen nicht für 2-3 Tage in den Kühlschrank gelegt habe, damit sich die Kohlensäure binden kann, kam mir ¾ des Inhaltes gleich nach dem Öffnen entgegen – war nicht besonders cool. 

Nach dem Written in Stone muss ich es aber definitiv nochmal probieren und dieses Mal habe ich auch ein bisschen mehr Ahnung von dem, was ich da mache.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntagabend!

Cheers!

Jack Black’s Butcher Block – Pale Ale

Am heutigen Sonntag gibt das ein Bier aus Südafrika, was mir freundlicherweise von einem Nachbarn meiner Eltern mitgebracht wurde. 

Die Brauerei Jack Black’s gibt das seit dem Jahre 2007 und liegt in Kapstadt. Insgesamt hat die Brauerei derzeit 7 verschiedene Biere im Angebot, die man probieren kann. Wie schon geschrieben, ich habe das Pale Ale trinken dürfen.

Die Farbe des Bieres geht in Richtung bernstein, wenn nicht sogar noch ein bisschen dunkler. Die Schaumkrone ist schön feinporig, beim Trinken leistete sie mir allerdings nicht so lange Gesellschaft.

Jack Black’s Butcher Block – Pale Ale

Beim Riechen kann man schöne süßliche Noten vom Malz finden. Es weckte bei mir schon die Erwartung, dass das Bier eher süßlich schmecken werden würde. Außerdem erinnerten mich die Nuancen ein bisschen an vergorene Früchte. 

Geschmacklich ist das Butcher Block gar nicht so süßlich wie Anfangs erwartet. Es hat eher eine schöne Bitterkeit und auch die erhofften Malznoten sind zu finden. Beim Riechen habe ich ja schon die vergorenen Früchte gefunden, beim Trinken gab es dann auch noch ein bisschen was Fruchtiges. 

Das Bier war lecker und mit der richtigen Essenskombination wirkt das Bier bestimmt gleich noch viel besser.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag!

Cheers

Super CADIX

Am heutigen Sonntag scheint hier in Den Haag herrlich die Sonne, was einem das Rausgehen bei derart winterlichen Temperaturen gleich leichter macht. 

Wie ihr wisst, der Strand ist nicht weit, die Sonne lacht; also wird schnell der Rucksack gepackt – die Kamera, ein paar Gläser und natürlich eine Flasche Bier. Ich habe spontan das Super Cadix eingesteckt, ein dry hopped Lager aus Antwerpen, Belgien. Ich finde das Etikett ganz witzig, weil die Aufmachung ein bisschen an Batman und Robin erinnert. Der große Unterschied ist allerdings, dass die Karikatur auf dem Etikett in der einen Hand ein Braupaddel hält und in der anderen ein volles Bierglas.

Nach einer schönen Wanderung von mehreren Kilometern durch die Dünen war es Zeit für das Bier – ich schleppe die Flasche ja nicht nur aus Spaß durch die Gegend. 

Das Super Cadix hat eine schöne hellgelbe Farbe und die Schaumkrone hielt sich auch sehr gut. Das Bier roch angenehm fruchtig und es war schwer zu sagen, ob es ein obergäriges- oder ein untergäriges Bier ist. Das mag allerdings auch daran gelegen haben, dass wir auflandigen Wind hatten und auf dem Gipfel einer Düne standen.

Das Super Cadix ist nicht sonderlich bitter und hat einen schlanken Körper. Es war schon auffällig, dass es ein bisschen mehr als ein „normales“ Lager ist. Auch hier mag die Tatsache des Ausfluges, die großartige Aussicht und der Ort des Biertrinken selbst einen Einfluss gehabt haben, aber das Super Cadix schmeckte unglaublich lecker und es passte herrlich in den Moment.

Von daher kann ich euch nur empfehlen auf Wanderungen durchaus mal ein Bier und Gläser mit einzustecken – vorausgesetzt ihr fahrt nicht mit dem Auto. 

In diesem Sinne genießt euren Sonntag!

Cheers