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Mashsee – Captain Blaubeer – Brewcomer

Da ist es schon wieder so weit, die Woche ist rum und der Freitagabend ist da – gibt ja so Wochen, da geht das einfach unglaublich schnell. Passend zum heutigen Bier werde ich euch auch gleich mal ein Seemannsgarn erzählen.

Nein, Spaß bei Seite, Lars hat mir ein weiteres interessantes Bier mitgegeben und zwar das Captain Blaubeer von der Brauerei Mashsee aus Hannover. Für die von euch, die es noch nicht wissen, der Maschsee ist ein künstlicher See in Hannover und was würde für eine Biermarke besser passen als Mashsee (Mash = englisch für Maische).

Das Capatin Blaubeer ist ein Baltic Porter und wenn du dich nun fragst, was ist eigentlich ein Baltic Porter, dann guck doch mal beim Baltic Porter von Czernys Küstenbrauerei.

Das Captain Blaubeer ist das Ergebnis, wenn der Brauer eine Baltic Porter und das Hopfenstopfen eines IPA verbindet. Ob man deswegen nun gleich Blaubeeren in einem Bier schmecken kann?

Die Farbe ist ganz typisch für ein Baltic Porter – wenn du das Bier ins Licht hältst, dann wirst du erkennen, dass die Farbe eigentlich ein ganz tiefes rot ist und nicht wie es scheint, schwarz. Auf dem Captain Blaubeer thront dann ein ganz feinporiger Schaum, der schon fast an ein Stout erinnert.

Beim Riechen kannst du die charakterlichen Röstnoten ausmachen. Außerdem finde ich noch Kaffee und Malzsüße. Nun kommt aber der Clous – denk mal ganz ganz kräftig an Blaubeeren und steck die Nase wieder ins Glas – merkst du was? Bei mir hat es jedenfalls funktioniert.

Selbstverständlich findest du beim Schmecken die typischen Röstaromen. Gleichzeitig zaubert dir der Captain eine leichte Bitterkeit, die vom Hopfen kommen kann, auf die Zunge. Des Weiteren kannst du noch leichte Noten von Karamell und Toffee ausmachen.

Was mir am Captain Blaubeer sehr gut gefällt ist, dass es kein typisches Baltic Porter ist. Es hat zwar die typischen Elemente, wie die Farbe und die Röstaromen, aber es hat eben auch noch mehr wie z.B. die Bitterkeit vom Hopfen und vielleicht klappt es bei dir ja auch und du findest die Blaubeeren im Bier. Trotz all diesen Facetten bleibt das Bier noch sehr schlank. Ich muss sagen, dass es ein sehr gelungenes Bier ist und wenn du auch mal den Geschichten des Captain Blaubeer lauschen möchtest, kannst du das bei Brewcomer im Onlineshop finden.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein schönes Wochenende. Falls du ebenfalls ein Heimbrauer bist, ich werde am Sonntag ein belgisches Blond brauen und das Rezept am Montag mal auf dem Blog veröffentlichen.

 

Published inBier-Review

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