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Instock – Pieper Bier

In der vergangenen Woche hatte ich Geburtstagsbesuch hier in Den Haag und habe es deswegen nicht mehr geschafft einen Beitrag zu schreiben.

Im Supermarkt ist mir vor einiger Zeit ein ganz besonderes Bier in die Hände gefallen, aber bevor wir zur eigentlichen Verkostung kommen, muss ich noch ein kleines bisschen ausholen. Hier in den Niederlanden gibt das eine Restaurantkette mit dem Namen „Instock“. Das Merkmal dieser Restaurants ist, dass sie die Gerichte aus Zutaten kochen, die in Supermärkten wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr verkauft werden dürfen. Zum Essen gehören ja auch Getränke und da ist der Weg zum eigenen Bier ja nicht mehr weit. Zusammen mit einer Brauerei aus Amsterdam hat Instock ein Bierrezept mit Kartoffeln entwickelt, die „gerettet“ werden sollen. Wie du nun merkst, die lassen wirklich nichts schlecht werden, was ich wirklich gut finde.

Falls nun die Frage kommt, wie kann man eigentlich aus Kartoffeln Bier brauen, dann kann ich dir sagen, dass es eigentlich ganz einfach ist. Die Kartoffeln bzw. die Kartoffelstärke ist teilweise ein Substitut für das verwendete Malz beim Maischen. Ich finde die Idee super spannend und möchte das auch gerne mal ausprobieren. Wenn es soweit ist, dann werde ich auf dem Blog selbstverständlich mal mein „Kartoffelbierrezept“ veröffentlichen.

Nun habe ich wirklich genug um den heißen Kartoffelbrei gesabbelt und wir kommen endlich mal zum eigentlichen Thema, dem Pieper Bier.

Stilistisch fällt es unter Pale Ale, was ja auch die geschmacklichen Spielräume entsprechend groß gestaltet. Die Farbe des Bieres erinnert an eine frisch aufgeschnittene Kartoffel.

Der Geruch ist doch sehr typisch für ein Pale Ale. Es ist ein sehr angenehmer und frischer Geruch, der die Nase umschmiegt. Dazu kommen noch leichte Noten von Zitrusfrüchten.

Beim Geschmack mag der ein oder andere vielleicht denken, dass das Bier auch nach Kartoffeln schmecken würde, aber weit gefehlt. Das Pieper Bier hat eine leichte Bitterkeit und auch die Zitrusnoten kommen geschmacklich durch. Was ich sehr interessant finde, im Abgang kommt auch noch eine leichte Süße beim Bier durch, die dem Ganzen eine ganz besondere Note verleiht.

Zum Abschluss kann ich sagen, dass ich von dem Bier sehr überzeugt bin. Ich finde die Idee, Kartoffeln zu retten, sehr interessant und auch geschmacklich ist das Pieper Bier eine runde Sache! Wer sich nun denkt Kartoffeln retten ist nicht genug, es gibt auch noch das Bammetjes Bier, welches teilweise aus altem Brot gemacht wird. Wie das nun wieder funktioniert werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufgreifen.

Nun wünsche ich euch erstmal ein schönes Wochenende und für die vielen Fussballfans, viel Spaß beim Gucken der Fussball WM.

Cheers!

Published inBier-Review

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