Ein Jahr Garten

An diesem Sonntag haben wir unser erstes Gartenjahr beendet. Es ist zwar noch nicht das Ende der eigentlichen Saison, für uns ist es dennoch ein Meilenstein. Wobei wir uns hier auch gerade fragen, wann beginnt eigentlich die Saison und wann endet sie? Ist das hungry gap vielleicht die eigentliche Saisonpause, die Zeit in der es noch nicht wirklich was zum Ernten gibt? Falls du nicht weißt, wann die hungrige Lücke kommt, dann sorge dich nicht, wir werden bestimmt darüber schreiben.

Für den Fall, dass die Neugier gerade keine Grenzen mehr kennt: Es gibt hierzu auch relativ viel bei Youtube, dass man sich angucken wann.

Im letzten Beitrag haben wir beschrieben, wie alles aussah, als wir angefangen haben. Heute möchte wir ein paar Fotos teilen, die den Stand von heute zeigen.

Das Essblumenbeet – ein bisschen was für die Optik auf dem Teller
Die Ringelblumen fühlen sich scheinbar sehr wohl.

Falls die Frage aufkommt, warum auf den Beeten so viel Rasenschnitt liegt – wir haben dieses Jahr noch nicht genügend Kompost um damit alle Beete im Herbst abzudecken. Um das Bodenleben dennoch zu fördern, haben wir uns dazu entschlossen den Boden mit Rasenschnitt abzudecken. Der wird relativ schnell umgesetzt und ist bis zum Anfang des kommenden Jahres woanders.

Zwischen Kürbis und Zucchini war auch mal eine Gurke, die ist aber schon raus.

Generell haben wir uns gegen das Mulchen der Beete entschieden. Wir haben uns dazu entschlossen die Pflanzen ein bisschen dichter zu setzen. Dieses Jahr wuchs dann auch meistens nur das, was wachsen sollte und der Rest wartete im Boden eifrig auf eine passende Gelegenheit. Wir haben das Mulchen partiell auf unseren Wegen getestet und die Schnecken haben sich sehr über ein kühles Plätzen bei warmen Temperaturen gefreut.

Die Zwiebelernte 2021
Frische Brombeeren gibt das auch in einer wilden Ecke.

Für den Herbst/Winter haben wir nun mit dem Vorziehen verschiedener Kohlsorten begonnen: Lärchenzunge, Palmkohl und Red Russian wollen wir dieses Jahr einmal ausprobieren.

Weil für so ein Gartenfest auch Gäste mit dabei sein sollen, freuen wir uns das der ein oder andere immer mal vorbei kommt. Beispielsweise haben wir ein paar Raupen des Kohlweißling gefunden, die es sich schon auf der Kapuzinerkresse und den Erdbeeren gemütlich gemacht haben. Wir lassen sie da wo sie sind, weil wir weder die eine noch die andere Pflanze essen wollen. Die Grillen und Grashüpfer sind leider etwas kamerascheu gewesen, aber hören konnten wir sie super.

Hallo, wer bist denn du?

Wir freuen uns schon auf die nächsten 12 Monate und sind gespannt, was uns bis dahin noch so alles über den Weg läuft.

Schnell im Kürbis verstecken, bevor man mich entdeckt…

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