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Brouwerij de Molen – Vuur & Vlam

Ich finde, dass das heutige Bier den perfekten Namen für so viele hat, die irgendwie ihre Leidenschaft für Bier verfolgen – sei es nun beruflich als Brauer, Großhändler, Besitzer einer eigenen Biermarke oder als Hobbybrauer, Blogger, oder „simpler“ Genießer vom guten Bier.

Die Brouwerij de Molen startete vor vielen Jahren als kleine Idee und wuchs über die Jahre zu einer beachtlichen Größe heran. Mittlerweile kann man die Biere in vielen europäischen Ländern kaufen, aber wohl auch in Übersee. Als ich damals anfing mich intensiver mit der Thematik „Bier“ zu beschäftigen, waren die Biere der Brouwerij de Molen mit die ersten besonderen Biere, die ich getrunken habe.

Im vergangenen Jahr hatte ich ja bereits das Hop & Liefde probiert und es schmeckte mir sehr gut. Heute gibt es das Vuur & Vlam oder auf Deutsch Feuer & Flamme. Der Stil ist IPA’ish und wenn ich mir so die Angaben wie 63 Bittereinheiten und eine Farbe von 21 EBC angucke, dann passt IPA schon ganz gut. Das einzige was ein bisschen aus der Reihe fallen würde, sind die 14°Plato und die damit verbunden 6,2% Alkohol.

Beim Einschenken ins Glas kommt mir gleich dieser schöne fruchtige Geruch in die Nase, der so typisch ist für ein IPA. Leider war ich etwas stürmisch und das Bier dankte es mir mit einer gigantischen Schaumkrone.

Die Farbe des Vuur & Vlam ist kupferfarben, was ebenfalls ganz typisch für diesen Bierstil ist. Die Schaumkrone ist auch recht langlebig und feinporig.

Geruchlich gefällt mir das Bier auch sehr gut. Es riecht ein wenig nach Malz, aber auch schön hopfig und fruchtig nach Mango. Ebenfalls verspricht es ein vollmundiges Bier zu werden.

Ich musste mit dem Trinken ein bisschen warten, weil die Schaumkrone doch etwas hinderlich war, aber mit ein bisschen Geduld hat es dann auch geklappt und ich konnte das Vuur & Vlam endlich probieren. Es hat anfänglich eine leichte Süße und im Abgang lässt das Bier eine dezente Bitterkeit vom Hopfen durchscheinen. Das Mundgefühl ist vollmundig und angenehm rund.

Nachdem mein Glas leer ist – leider – kann ich sagen, dass das ein sehr leckeres Bier war. Es ist angenehm rund und nicht sonderlich bitter – ich denke, dass der letzte Aspekt der Grund für das IPA’ish ist. Gerade die Bitterkeit war bei den angegebenen Bittereinheiten von 63 IBU meine Befürchtung. Hier kommt aber der Malzkörper gekonnt ins Spiel, der als gutes Gegengewicht zur Bitterkeit agiert. Falls ihr mal hier auf der Ecke seid, dann kann ich euch die Brouwerij de Molen durchaus auch als Ausflugsziel empfehlen. Die Windmühle ist ein Brewpub und viele Gerichte haben eine Verbindung zum Bier und soll sehr gut schmecken. Ich war leider noch nicht da, weil es mit dem Fahrrad 25km sind und ein Auto mieten ist beim Biertrinken nun wirklich keine Option.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes Pfingstwochenende und bis nächste Woche!

Published inBier-Review

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