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Westmalle – Dubbel

Ich habe in den letzten beiden Beiträgen ja schon einen gewissen Fokus auf die belgische Bierkunst gelegt. Nun habe ich mir gedacht, dass es ja schon ganz schön wäre ein wenig mehr auf das Thema Trappistenbiere einzugehen. Von daher werde ich in der nächsten Zeit in regelmäßigen Abschnitten ein Trappistenbier einfließen lassen.

An dieser Stelle mag vielleicht die Frage aufkommen – was sind überhaupt Trappistenbiere? Diese Biere kommen ursprünglich aus Belgien und dürfen bis zum heutigen Tag nur von den Trappistenmönchen gebraut werden – es gibt auch noch Trappistenkäse aber an dieser Stelle will ich nur auf das Bier eingehen. Weltweit gibt es derzeit elf Trappistenbrauereien wobei der Großteil in Belgien und den Niederlanden Zuhause ist:

  1. Achel
  2. Chimay
  3. La Trappe
  4. Orval
  5. Rochefort
  6. Westmalle
  7. Westvleteren
  8. Stift Engelszell
  9. Zundert
  10. Spencer
  11. Tre Fontane

Wie du sehen kannst, wird da noch das ein oder andere Bier den Weg auf den Blog finden, vielleicht ja sogar mal eine Reise? Heute soll es aber erst einmal um das Westmalle Dubbel gehen. Ein Dubbel ist ebenfalls ein obergäriges Bier mit einer rötlich-braunen Färbung, dem Dubbel-Bruin. Die dunkle Färbung kommt unter anderem vom verwendeten Zuckersirup. Nun aber genug der Lehrstunde – jetzt geht das mal primär um das Westmalle Dubbel! Das Westmalle Dubbel kommt in einer ganz besond
eren Flasche daher, am Flaschenhals thront die Aufschrift „Trappistenbier“, ein Beleg für seine besondere Herkunft.

Beim Einschenken fällt auch gleich die dunkle Farbe auf – sieht fast aus wie ein Stout. Wenn ich das Glas aber ins Licht halte, verändert sich die Farbe in ein dunkles rot-braun. Deswegen hält man das Bier auch immer mal ins Tageslicht um die eigentliche Farbe des köstlichen Getränkes zu erkennen.

Beim Geruch kann ich leider nicht so viel schreiben weil ich einfach nicht sonderlich viel entdeckt habe. Nichts desto trotz hat das Westmalle Dubbel einen herrlichen Geruch nach Bier, der einen zum Trinken verführt. Es riecht nicht aufdringlich süß oder besonders fruchtig – es riecht nach einem verdammt guten Bier.

Beim Geschmack kommt eine leichte Bitterkeit vom Hopfen. Dazu gesellt sich dann auch noch eine leichte Süße. Die Süße schmeckt ein wenig nach Zartbitterschokolade – ein großartiger Kontrast.

Im Abgang ist das Westmalle Dubbel eher trocken, so ähnlich wie das Zatte der Brouwerij ´t ij. Aber da ist auch noch ein leichter Geschmack von getrockneten Früchten.

Abschließend kann ich wieder einmal sagen – großartiges Bier, muss unbedingt getrunken werden! Es ist ein eher komplexeres Bier und mit seinen 7% Alkohol nicht zu verachten; auf leerem Magen solltest du es vielleicht nicht genießen.

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