Zum Inhalt

Trappistenbier

Trappistenbiere sind meiner Meinung nach mit einer der einzigartigsten Bierstile, die es gibt. Bevor ich in die Niederlande gezogen bin, habe ich kaum etwas von den Trappisten gehört – ganz zu schweige davon, dass diese Mönche Bier brauen und eigenen Käse verkaufen.

Was macht die Trappistenbiere denn nun so besonders im Vergleich zu anderen Bieren? Der entscheidende Unterschied liegt im Namen bzw. dass das Bier nicht einfach so ein Trappistenbier wird. Ein Bier darf sich nur Trappistenbier nennen, wenn es in einem Trappistenkloster gebraut worden ist. Derzeit gibt es weltweit nur 11 Trappistenklöster, die Bier brauen und damit auch Trappistenbier verkaufen dürfen.

  1. Achel (Belgien)
  2. Chimay (Belgien)
  3. La Trappe (Niederlande)
  4. Orval (Belgien)
  5. Rochefort (Belgien)
  6. Westmalle (Belgien)
  7. Westvleteren (Belgien)
  8. Stift Engelzell (Österreich)
  9. Zundert (Niederlande)
  10. Spencer (USA)
  11. Tre Fontane (Italien)

Auf dem Blog kannst du schon einige der oben genannten Brauerei finden bzw. ich konnte schon mal das ein oder andere Bier von den Brauereien kaufen. Meistens ist das gar nicht so einfach, weil die produzierte Menge der Klöster in der Regel eher gering ist. Klar gibt es Ausnahmen wie Chimay, La Trappe, Orval, Rochefort, Westmalle und Spencer, aber die anderen sind mit deutlich mehr Aufwand zu erwerben – jedenfalls hier in den Niederlanden. Gerade Chimay und Co. findest du in den meisten Fällen in jedem gut sortieren Supermarkt bzw. Spirituosengeschäft (ja, in den Niederlanden gibt es deutlich mehr davon als in Deutschland).

Neben Bieren stellen die Trappistenmönche aber auch Käse her, den du ebenfalls kaufen kannst. Käse ist nun nicht so mein Steckenpferd von daher kann ich dir hierzu leider noch nicht so viel schreiben. Ich werde mal gucken, dass ich hierzu ebenfalls ein paar Informationen zusammentragen werde und die dann hier einfügen werde.

Wenn du also mal die Gelegenheit haben solltest ein Trappistenbier zu probieren – nur zu. Aber denke immer dran, belgische Biere sind in der Regel stärker vom Alkoholgehalt und gehen auch dementsprechend in den Kopf…