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lille – Lager

Leider habe ich es diese Woche nicht geschafft, den Artikel für Freitag fertig zu schreiben – es war einfach zu viel los. Deswegen kommt der Artikel einen Tag verspätet am Samstag, aber ich hoffe, dass du da mal ein Auge zudrücken kannst.

Diese Woche mache ich mal wieder einen Abstecher in meine Heimatstadt – Kiel. Hier gibt das nämlich eine „kleine“ Biermarke Namens lille. Derzeit gibt es vier verschiedene Biersorten (Lager, Pale Ale, Pils und ein Brown Ale) zu kaufen. Das Pale Ale habe ich bereits in meinem ersten Artikel beschrieben und für diese Woche habe ich mir gedacht, dass das Lager gut passen würde.

Der Lager-Bierstil ist ein untergäriges Bier, welches ganz viele Ausprägungen hat. Hier mal ein paar als Beispiel:

  • American Lager – geringer Malzkörper, wenig Hopfen dafür oft mit Reis bzw. Malz gebraut
  • European Lager – ein „normales“ sehr süffiges Bier; gut für saisonale Bierspezialitäten (beispielsweise für Frühling/Herbst)
  • Helles – ich behaupte mal, die wohl bekannteste Ausprägung des Bierstiles – besonders in Süddeutschland

Ich denke mal, dass das Lager von lille unter das European Lager fällt. Die Farbe des Bieres liegt zwischen Bernstein und Kupfer (18-24 EBC).

Das Bier verwendet fünf verschiedene Hopfensorten (Cascade, Saphir, Tettnanger, Mangum und Hallertauer Mittelfrüh), was sich auch geruchlich bemerkbar macht. Das Bier riecht angenehm frisch. Es sind außerdem Noten von Wildbeeren vorhanden. Es ruft so ein wenig das Bild einer Sommerwiese im Wald bei mir wach. Der Geruch nach Wildbeeren kommt wahrscheinlich vom Cascade Hopfen und der Hallertauer Mittelfrüh verleiht dem Bier die grasige Note – sprich die Sommerwiese.

Geschmacklich ist das Bier leicht hopfig mit einer angenehmen Bitterkeit. Im Abgang kommt dann die Süße des Malzkörpers hervor – eine schöne Komposition. Gleichzeitig passt es mit seiner gewissen Schwere gut zum Herbst.

Das lille Lager ist ein schönes Bier für den Herbst – was auch gut zu den jahreszeittypischen Essen passt. Ich denke, die folgenden Zutaten werden dir ein gutes Bild von jahreszeittypischem Essen geben: Rotes Fleisch, dunkle Sauce, Rotkohl und Kartoffeln, aber auch hier gibt es noch ganz viele andere Kombinationsmöglichkeiten, die du beim Kochen ausprobieren kannst – ich habe da leider nicht das größte Talent beim Kochen.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und bis nächste Woche, dann auch wieder pünktlich!

 

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