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Ale – obergäriges Bier

Ich denke, dass es mehr obergärige Bierstile – im englischen Ale – als untergärige gibt und gerade diese Vielfallt macht es unglaublich schwierig diese Rubrik in ihrer ganzen Komplexität zu erfassen.

Was macht nun aber den Unterschied zwischen obergärigen – und untergärigen Bieren aus beziehungsweise, was macht das Ale nun zum Ale? Spontan fällt mir hier als erstes der Herstellungsprozess ein. Obergärige Biere werden bei wärmeren Temperaturen vergoren als untergärige Biere.

Abgesehen davon, gibt es glaube ich keinen wirklichen entscheidenden Unterschied zwischen den beiden, der einem sofort auffällt. Manchmal kann man riechen, dass es sich um eine untergärige Hefe handelt, aber der Indikator funktioniert auch nicht immer. Wenn dir hier also ein weiter klarer Unterschied einfällt, lass es mich bitte wissen.

Was macht das Ale denn nun zum Ale? Auch diese Frage kann ich dir nicht pauschal beantworten. Für all jene von euch, die ihr eigenes Bier Zuhause brauen, ist es wohl DIE Hefe – jedenfalls ist es bei mir der Fall, weil sie bei Zimmertemperatur wunderbar arbeitet bzw. ein Weizenbier durchaus ein bisschen über 20°C vergoren werden darf um ein bestimmtes Geschmacksprofil zu erzeugen. Wenn du nun aber nur konsumierst, dann ist das auch nicht sonderlich wichtig zu wissen.

Ich denke, die bekanntesten obergärigen Bierstile sind derzeit die IPAs und Pale Ales, aber auch das Weizen ist ein bekannter Vertreter dieser Familie. Es gibt aber auch noch ganz viele weitere Bierstile, die in diese Kategorie fallen würden. Die alle aufzuzählen, sprengt an dieser Stelle aber ein bisschen den Rahmen.

Ich kann dir an dieser Stelle nur den Ratschlag geben, verlasse immer mal wieder die Pfade des weitverbreiteten Ales und suche nach Raritäten, wie z.B. einem Champagner Ale oder etwas ganz Exotisches für den Gaumen – Sauerbier. Ich denke aber gerade letzteres muss man mögen.